Archive for the ‘Technologien und Tools’ Category

KI-Workshop zum Prompt Engineering

Posted on: Juni 19th, 2026 by Frank Wöhrle No Comments

Unter dem Titel “Co-Pilot KI: Vom Prompt Engineering zum smarten Assistenten” lädt die tekom Regionalgruppe Stuttgart zu einem exklusiven Workshop mit dem Language Technology Consultant Julian Hamm von STAR Deutschland ein.

Am 02. Juli 2026 von 16:30 bis 19:00 Uhr werden die Teilnehmer*innen in der Technischen Akademie Esslingen e.V. in die Welt des Prompt Engineering eingeführt.

Praxisnahe Einblicke in KI-Assistenten für Sprachprozesse

Große Sprachmodelle wie ChatGPT oder Gemini erscheinen oft als Allround-Lösungen, doch die Erstellung wirklich nützlicher KI-Assistenten erfordert gezielte Strategien. In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie mit den passenden Prompts und strukturierten Datensätzen gezielt KI-Assistenten für Kernaufgaben in Sprach- und Übersetzungsprozessen erstellen und individuell konfigurieren.

Teilnehmende erarbeiten eigene Use Cases

Nach einer kurzen Einführung in die technischen Hintergründe moderner Machine Learning-Lösungen werden die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit mit generativer KI vermittelt. Im Zentrum stehen dabei das sogenannte Prompt Engineering sowie die passende Aufbereitung und Bereitstellung von Quell- und Referenzdaten für die Modelle.

Anhand von drei praxisnahen Use Cases erarbeitet die Gruppe gemeinsam Strategien zur Erstellung von KI-Assistenten in den Bereichen Texterstellung, Terminologiearbeit und Qualitätssicherung. Abgerundet wird der praktische Teil durch einen ca. 30-minütigen Slot, in dem die Teilnehmer*innen in Kleingruppen ihre eigenen Use Cases vorstellen und deren technische Umsetzung diskutieren können.

Der Workshop richtet sich an Teilnehmer*innen aus den Bereichen Technische Dokumentation, Marketing und Translation Management sowie Übersetzer*innen, die KI-Lösungen effizient und nachhaltig in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten.

Anmeldelink: Veranstaltungen RG Stuttgart

Terminologiemanagement für KI-gestützte Übersetzungen: Konsistenz und Qualität sichern

Posted on: Mai 28th, 2026 by Frank Wöhrle No Comments

KI-gestützte Übersetzungssysteme bieten beeindruckende Möglichkeiten zur Beschleunigung multilingualer Prozesse – doch ihre Wirksamkeit hängt entscheidend von einem durchdachten Terminologiemanagement ab. Nur wer seine Fachterminologie systematisch steuert, kann die Potenziale der KI voll ausschöpfen und gleichzeitig die sprachliche Identität seiner Marke bewahren.

Was ist Terminologiemanagement?

Definition:

Terminologiemanagement ist die systematische Erfassung, Pflege und Nutzung von Fachbegriffen, um konsistente Kommunikation über alle Sprachen hinweg zu gewährleisten.

Warum es wichtig ist:

  • Definiert, wie ein Unternehmen über Produkte, Dienstleistungen und Markenwerte spricht
  • Verhindert Inkonsistenzen und Qualitätsverlust in Übersetzungen
     

Beispiel:

Der deutsche Begriff „Leitung“ kann in der technischen Dokumentation auf verschiedene Weise ins Englische übersetzt werden, beispielsweise als „line“ oder „cable“. Im geschäftlichen Kontext kann er jedoch auch mit „head“ wiedergegeben werden und bezeichnet die für eine Abteilung verantwortliche Person. Die Leiterin oder der Leiter ist für die Gesamtleitung, Organisation und den täglichen Betrieb der ihr unterstellten Abteilung verantwortlich und fungiert als wichtigste Schnittstelle zwischen ihrem eigenen Team und der Geschäftsleitung.

Ein zentrales Terminologiemanagement stellt sicher, dass stets die gleiche, markenkonforme Übersetzung genutzt wird.
 

Warum Terminologie im Übersetzungsprozess entscheidend ist

Fehlende Terminologie kann folgende Problematiken mit sich bringen:

  • Inkonsistente Übersetzungen desselben Begriffs
  • Erhöhter Korrekturaufwand
  • Steigende Kosten bei mehrsprachigen Inhalten
  • Uneinheitliche Markenkommunikation
  • Missverständnisse bei Kunden oder Anwender*innen
     

Kernaussage:

Ein durchgängiges Terminologiemanagement ist entscheidend, um Qualität, Effizienz und Markenidentität in Übersetzungen zu sichern.
 

Warum Terminologie im KI-Zeitalter noch wichtiger wird

LLMs und generative KI ermöglichen schnelle Übersetzungen, kennen aber keine unternehmensspezifische Terminologie.

  • Ohne klar definierte Begriffe entstehen Inkonsistenzen.
  • Qualitätskontrolle und Markenführung können leiden.
  • Menschliche Expertise bleibt unverzichtbar.
     

Terminologiemanagement ist die Voraussetzung dafür, dass KI-gestützte Übersetzungen konsistent und markenkonform sind.
 

Wie KI Terminologiearbeit effizienter macht

KI kann Terminologiearbeit unterstützen, aber nicht ersetzen. Typische Einsatzbereiche:

  • KI-Terminologieextraktion: Automatische Erkennung relevanter Fachbegriffe aus Texten
  • Aufbau von Terminologiedatenbanken: Vorschläge für Synonyme, Varianten und Metadaten
  • Terminologieprüfung: Unterstützung bei der Korrektur unter Berücksichtigung des Gesamtkontexts
     

Hinweis:

Die finale Validierung durch menschliche Expert*innen ist immer erforderlich.
 

Grenzen von KI in der Terminologiearbeit

LLMs können:

  • Begriffe halluzinieren (plausible, aber falsche Termini generieren)
  • Kundenspezifische Vorgaben übersehen
  • Vertrauliche Daten gefährden, wenn sie in öffentlichen Systemen verarbeitet werden
     

Fazit:

KI unterstützt Übersetzer*innen, ersetzt aber nicht die menschliche Expertise.
 

Best Practices für Terminologiemanagement im KI-Zeitalter

  1. Zentralisierung: Alle Begriffe in einer zentralen Datenbank verwalten
  2. Integration: Direkter Zugriff für Übersetzer*innen über CAT-Tools
  3. KI als Assistenz: Unterstützung bei Recherche, Extraktion und Prüfung; finale Freigabe durch Menschen
  4. Sicherheitsbewusstsein: Sensible Daten nur in datenschutzkonformen Systemen verarbeiten
  5. Regelmäßige Aktualisierung: Terminologie kontinuierlich an neue Produkte, Märkte oder Richtlinien anpassen
     

Tipp:

Diese Vorgehensweise macht Übersetzungen konsistent, effizient und markenkonform – unabhängig von der eingesetzten Technologie.
 

Terminologie als strategisches Unternehmenswissen

Terminologie ist das Sprachgedächtnis eines Unternehmens. Sie garantiert, dass Mensch und Maschine dieselbe Sprache sprechen, steigert Vertrauen, reduziert Fehler und sichert die Qualität mehrsprachiger Inhalte.

Kernaussage:

Unternehmen, die Terminologie systematisch pflegen und KI-gestützt nutzen, erhöhen Effizienz, Konsistenz und Markenwert.
 

FAQ: Häufige Fragen zu Terminologiemanagement & KI

Was ist der Unterschied zwischen Glossar und Terminologiedatenbank?
→ Ein Glossar ist statisch. Eine Terminologiedatenbank ist dynamisch, zentral gepflegt und direkt in Übersetzungs-Workflows integriert.

Kann KI Terminologie automatisch erstellen?
→ KI kann Vorschläge liefern, Synonyme generieren und Metadaten bereitstellen, ersetzt aber nicht die menschliche Validierung.

Warum ist Terminologie bei LLM-Übersetzungen entscheidend?
→ LLMs arbeiten statistisch, nicht markenkonform. Ohne festgelegte Terminologie entstehen Inkonsistenzen und Qualitätsverluste.
 

Fazit

Terminologiemanagement ist im KI-Zeitalter wichtiger denn je. Richtig eingesetzt, verbindet es menschliche Expertise mit KI-Unterstützung, sichert Konsistenz und Markenidentität und macht Übersetzungsprozesse effizienter.

Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie uns, um Ihre Terminologie professionell aufzubauen, konsistent zu pflegen und KI-gestützt zu optimieren.

STAR als Aussteller auf der Quanos Connect 2026

Posted on: April 30th, 2026 by Frank Wöhrle No Comments

Am 19. und 20. Mai findet zum 5. Mal die Quanos Connect in Nürnberg statt.
Das wichtige Branchen-Event verbindet die Perspektiven von technischer Dokumentation und After-Sales & Service mit Fokus auf praxisnahe Lösungen, Cloud-Technologien, KI-gestützte Workflows und automatisierte Prozesse.

STAR Deutschland ist als Aussteller vor Ort – kommen Sie am Stand 31 vorbei: Unser Business Development Manager Hans-Jürgen Waurischk und unser Team Leader Technical Content Services René Feuchtinger freuen sich auf den Austausch mit Ihnen!

Zukunft gestalten – aus der Fachperspektive für technische Kommunikation

Mit unserer umfassenden Expertise in Schema ST 4, DITA, MadCap Flare, XML, HTML5, Adobe FrameMaker und zahlreichen weiteren Dateiformaten verstehen wir die Herausforderungen moderner Content-Erstellung und -verwaltung. Die Quanos Connect bietet uns als Spezialisten eine einzigartige Gelegenheit, über die Zukunft der technischen Kommunikation zu diskutieren und praxisnahe Lösungen für folgende Bereiche kennenzulernen:

  • Intelligente Content-Architekturen: Wie standardisierte Formate wie Schema ST 4 die Grundlage für skalierbare und wiederverwendbare Inhalte schaffen
  • KI-gestützte Content-Erstellung: Von der automatischen Generierung technischer Texte bis zur intelligenten Bildbeschreibung
  • Cross-Media-Publikation: Effiziente Bereitstellung von Inhalten über verschiedene Kanäle und Formate hinweg
  • Lokalisierungsstrategien: Wie moderne Workflows die Übersetzung und Anpassung für internationale Märkte beschleunigen

STAR – Ihr Partner für innovative technische Lösungen

Als erfahrener Dienstleister im Bereich technischer Dokumentation und Lokalisierung wissen wir, wie wichtig der Austausch mit Branchenspezialisten ist.
Nutzen Sie die Gelegenheit, um aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen kennenzulernen, und lassen Sie sich von unseren Experten am Stand 31 beraten, wie wir Ihre technische Kommunikation zukunftsfähig gestalten können:

  • Aufbau von Content-Architekturen gemäß Schema ST 4 und internationalen Standards
  • Integration von KI-Tools in bestehende Workflows zur Effizienzsteigerung
  • Optimierung von Lokalisierungsprozessen durch Terminologie-Management und CAT-Tools
  • Automatisierung von Publikationsprozessen für Multi-Channel-Auslieferung
 

Kommen Sie vorbei!
Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch und neue Impulse für die gemeinsame Arbeit!

Quick Wins für die technische Redaktion – wie lokale LLMs Ihren Alltag beschleunigen

Posted on: Februar 27th, 2026 by Frank Wöhrle No Comments

Erfahren Sie, warum lokale Large Language Models (LLMs) als Geheimtipp für die technische Redaktion gehandelt werden und wie Sie mit KI ganz konkret Routineaufgaben automatisieren können.

Hat Ihr Unternehmen noch keinen wissensbasierten Chatbot im Einsatz? Möchten Sie sicherstellen, dass Ihre sensiblen Daten den Rechner nicht verlassen? Dann finden Sie hier praxisnahe Tipps für den erfolgreichen Einstieg.

Warum ein lokales LLM in der Redaktion Sinn ergibt

Ob Produktänderungen, API-Updates oder neue Features – technische Dokumentation muss oft kurzfristig angepasst werden. Genau hier punkten lokale LLMs wie Ollama:

  • Datenhoheit: Ihre Inhalte bleiben im Haus.
  • Offline-Fähigkeit: Auch ohne Internetanbindung einsatzbereit.
  • Kosteneffizienz: Keine laufenden Cloud-Gebühren.
     

Hinweis: Stimmen Sie Installation und Konfiguration unbedingt mit Ihrer IT-Security ab – Sicherheit geht vor!

Mittlerweile stehen eine Reihe von geeigneten lokalen LLM-Umgebungen zur Verfügung, mit denen sich einfache Aufgaben in der Redaktion erfüllen lassen. Wir haben uns die Plattform Ollama einmal genauer angesehen.

 


Ollama im Überblick – die lokale LLM-Plattform

Screenshot LLama Software

 

Wer steckt dahinter?

Ollama ist eine Open-Source-Plattform zur lokalen Ausführung von Large Language Models (LLMs). Entwickelt wurde sie von Jeffrey Morgan (CEO) und Michael Chiang, den Köpfen hinter Kitematic, heute Teil von Docker.

Über 156.000 GitHub-Stars (Stand 2025) zeigen: Das Projekt wächst rasant. Unterstützt durch Y Combinator, bleibt Ollama dennoch Community-getrieben. Die Plattform ermöglicht es, verschiedene LLMs lokal auf Ihrem Rechner (Windows, MacOS, Linux) zu betreiben. Im Gegensatz zu cloudbasierten Diensten bleiben Ihre Daten in Ihrer Kontrolle.

Vorteile von Ollama

  • Keine Cloud-Uploads vertraulicher Daten
  • Einbindung vorhandener Referenzdokumente
  • Schnelle, wiederholbare Textgenerierung für Handbücher, API-Dokus oder Hilfen
     

Empfohlene Modelle

  • Llama3 / Llama3.1 – gute Balance aus Größe & Tempo
  • Mistral – ideal für kurze, präzise Abschnitte
  • Gemma3 – stark bei Textvorschlägen und Zusammenfassungen
     

Nach dem ersten Start von Ollama wird das Modell lokal geladen. Die Installation erfolgt einfach über einen Installer, die Anwendung kann dann über eine Oberfläche oder aus der CMD/Powershell-Konsole gestartet werden.

 


Ihr lokales LLM in wenigen Schritten startklar machen

1. Installation

Laden Sie Ollama über https://ollama.com/download herunter und folgen Sie den Installationsanweisungen. Danach begrüßt Sie das charmante Lama.

Screenshot LLama Software

 

2. Herunterladen eines geeigneten Modells

Nach der Installation können Sie ein lokales Modell herunterladen, das für technische Dokumentation geeignet ist oder ein bereits installiertes Modell verwenden.

Öffnen Sie Ollama, klicken Sie auf „Download“ und wählen Sie
z. B. llama3.2gemma3:4b oder mistral.

Screenshot LLama Software

Alternativ können Sie über die Konsole in Windows (CMD oder Powershell) weitere Modelle herunterladen:

Verwenden Sie dazu den Befehl: ollama pull llama3:8b

Screenshot LLama Software

Warten Sie, bis das Modell vollständig geladen ist – und schon kann’s losgehen.

 


Hands-on: So erstellen Sie einen neuen Abschnitt auf Basis eines Referenzdokuments

Ausgangssituation

  • Referenzhandbuch (z. B. Word oder PDF) mit älterer Version der Dokumentation liegt vor.
  • Neue Features oder geänderte Technologie, die eine Überarbeitung oder Neuauflage des Dokuments erforderlich machen.
     

So geht’s: Handbuch effizient aktualisieren – mit lokaler Unterstützung

  • Content-Reuse: Analyse bestehender Referenzdokumente (PDF, DOCX) mit LLM
  • Strukturierung: Automatische Generierung von Überschriften, Listen und Absätzen
  • Terminologie-Harmonisierung: Angleichung der Fachterminologie mit gezieltem Prompt

 

Praktische Tipps – Prompt Engineering für lokale LLMs leicht gemacht

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht im Modell selbst, sondern im „Prompt Engineering“. Da wir im Vergleich zu GPT-4 ein lokal recht kleines Modell verwenden, müssen wir hier sehr präzise sein. Für unseren Use Case möchten wir auf Basis eines bestehenden Handbuches die neue Funktion „Kommentare auf Segment-Ebene“ erstellen.

Prompt zur Erstellung eines Kapitels

Für unsere Anfrage haben wir uns folgenden Prompt ausgedacht. Wichtig ist hier auf das Referenzdokument zu verweisen, das Sie per Drag and Drop einfügen können.

Screenshot LLama Software

Und schon antwortet das freundliche Lama:

Screenshot LLama Software

 

Beispiel-Prompts für nützliche weitere Anfragen

# Zusammenfassung des Inhalts
„Fasse den Inhalt dieser Datei in 10 Stichpunkten zusammen.“

# Erstellung eines neuen Abschnitts
Modell llama3: „Erstelle einen neuen Abschnitt für das Feature ‚Batch Export‘ im Stil des Referenzdokuments. Verwende kurze, klare Sätze und eine Überschrift Ebene 3. Fokus auf Schritt-für-Schritt-Anleitung.“

# Anpassung der Formatierung
„Wandle alle Schritt-Listen im folgenden Text in nummerierte Listen um. Behalte die Fachbegriffe bei, aber vereinfache die Formulierungen leicht.“

Unser Tipp: Immer das Referenzdokument mitgeben – so bleiben Stil und Struktur konsistent.

 

Speichern und Nachbearbeitung

Auch gute KI braucht redaktionellen Feinschliff:

  • Überprüfen Sie die technische Richtigkeit der generierten Inhalte.
  • Passen Sie die Formulierung an Ihren Redaktionsstil an.
  • Ergänzen Sie Screenshots oder Diagramme, falls erforderlich.
  • Testen Sie die beschriebenen Schritte, um ihre Korrektheit sicherzustellen.
  • Testen Sie verschiedene Modelle, die zu Ihren Anforderungen passen.

 

Fazit: Datenschutz trifft Produktivität

Lokale LLMs wie Ollama eröffnen neue Möglichkeiten für die Erstellung technischer Dokumentation – und das ganz ohne Cloudabhängigkeit. Mit präzisem Prompt-Engineering und gezielter Nachbearbeitung können Sie erhebliche Zeitersparnisse erzielen, ohne auf Datenschutz und Datenhoheit verzichten zu müssen. Probieren Sie es aus: Sie werden überrascht sein, wie schnell Sie erste Ergebnisse erzielen.

 


Weitere „Quick Wins“ für die Technische Redaktion

AnwendungsbereichBeschreibung
Automatische StrukturierungAus langen Fließtexten werden klare Überschriften, Listen und Absätze.
Vorlagen-ErstellungAus einem Referenzdokument entsteht ein standardisiertes Template (z. B. konsistente Struktur für „Funktionsbeschreibung“, „Voraussetzungen“, „Beispiele“).
Sprachliche AngleichungAlle Abschnitte werden in einen einheitlichen Stil und dieselbe Tonalität gebracht (z. B. „Du“ vs. „Sie“, Passiv vs. Aktiv).

 


Was Sie bei lokalen LLMs beachten sollten

Technische Limitierungen

Kontextfenster:

  • Problem: Große Dokumente ( > 50 Seiten) → Möglicher Informationsverlust bei der Verarbeitung durch das LLM
  • Lösung: Kapitelweise Verarbeitung
     

Hallucination-Risiko:

  • Problem: Fiktive technische Details in Generierung
  • Lösung: Prompt-Modifikation mit Restriktionen, z.B. „Ändere ausschließlich den explizit markierten Bereich.“, „Erfinde keine technischen Spezifikationen.“

 

Compliance

  • DSGVO: Konformität gewährleistet durch On-Premise-Betrieb
  • Sicherheitsaudit: Risikoanalyse durch IT-Security vor Implementierung durchführen
     

 


Lokale LLMs: Grenzen heute und Perspektiven für morgen

Wenn lokale Systeme an ihre Grenzen stoßen – etwa bei teamweiter Zusammenarbeit oder größeren Dokumentmengen – ist der nächste Schritt klar: eine integrierte, cloudbasierte Lösung. 

Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen, wie Sie KI optimal in Ihre Redaktionsprozesse einbinden können.

E-Learning weltweit wirksam gestalten: Mit professioneller Lokalisierung zu echten Lernerfolgen

Posted on: November 27th, 2025 by Frank Wöhrle No Comments

E-Learnings gelten in vielen Unternehmen als zentrale Säule der Weiterbildung – vom globalen Onboarding-Kurs bis hin zur komplexen Produktschulung. Gleichzeitig zeigen Projekte immer wieder ähnliche Herausforderungen: Inhalte, die im Ursprungsland hervorragend funktionieren, verlieren in anderen Märkten an Wirkung, werden missverstanden oder schlicht nicht genutzt. Der Grund liegt selten im didaktischen Konzept, sondern meist in der Art und Qualität der Lokalisierung.

Warum Unternehmen auf E-Learning setzen

Aus Unternehmenssicht sprechen zahlreiche Faktoren für digitale Lernformate.
Mitarbeitende können flexibel lernen – unabhängig von Ort, Zeitzone und Endgerät, was geografisch verteilten Teams entgegenkommt.

E-Learnings unterstützen eigenverantwortliches, zeitlich unabhängiges Lernen: Inhalte stehen on demand zur Verfügung, ohne auf feste Schulungstermine angewiesen zu sein. Durch ihren modularen Aufbau lassen sich Lerneinheiten klar strukturieren, gezielt kombinieren und bei Bedarf schrittweise aktualisieren.

Das individuelle Lerntempo ist ein weiterer Vorteil: Mitarbeitende können komplexe Inhalte pausieren, wiederholen oder vertiefen, ohne den Lernfluss anderer zu stören. Zudem ermöglichen digitale Trainings maßgeschneiderte Lerninhalte – zugeschnitten auf Funktionen, Regionen oder Zielgruppen im Unternehmen.

Multimediale Elemente wie Videos, Animationen, interaktive Übungen oder Quizze schaffen ein reichhaltiges Lernerlebnis und erhöhen die Aufmerksamkeit. Werden Inhalte mehrsprachig angeboten, trägt dies wesentlich zur Barrierefreiheit bei und macht Lernangebote für internationale Belegschaften wirklich zugänglich.

Unterm Strich führen diese Faktoren bei gelungener Umsetzung zu gesteigerten Lernerfolgen – messbar an Wissenstransfer, Anwendung im Arbeitsalltag und reduzierten Fehlerraten.

Komplexität moderner E-Learning-Formate

In der Praxis zeigt sich schnell: E-Learnings sind deutlich komplexer als klassische Schulungsunterlagen.
Ein typisches Modul umfasst Folien oder Bildschirmaufnahmen, eingebettete Videos, gesprochene Kommentare, Untertitel sowie interaktive Elemente wie Quizfragen, Gesprächssimulationen o.ä.

Für die Lokalisierung bedeutet das, dass sich zu übersetzende Inhalte nicht nur in einer Datei oder einem Format finden, sondern verteilt in Authoring-Tools wie Adobe Captivate, Articulate Storyline, Articulate Rise, iSpring, Elucidat, Lectora etc., SCORM-Paketen, Video- und Audio-Skripten sowie ggf. in externen Quellen (z.B. Kursbeschreibungen, Inhalte ggf. im Kurs verknüpfter Dateien) befinden und teilweise (Video-, Audioskripte) vor der Lokalisierung noch transkribiert werden müssen. Hinzu kommen technische Anforderungen – etwa Zeichensatzunterstützung, Platzbeschränkungen in Buttons oder die Synchronisation von Untertiteln und Voice-Overs.

Wer diese Komplexität unterschätzt, steht während des Projekts oft vor Problemen: fehlende Text-Exporte, inhaltlich ähnliche Texte in unterschiedlichen Formaten, nicht übersetzte UI-Elemente oder Videos, die nachträglich teuer bearbeitet werden müssen. Ein strukturiertes Vorgehen, das alle Bestandteile von Beginn an berücksichtigt, ist daher für einen reibungslosen Lokalisierungsprozess entscheidend.

Lernen in der Muttersprache: ein Effizienzfaktor

Aus didaktischer Perspektive ist gut belegt, dass Lerninhalte am besten verinnerlicht werden, wenn sie in der eigenen Muttersprache aufgenommen werden können. Lernende müssen dann weniger kognitive Ressourcen auf das Verstehen der Sprache verwenden und können sich stärker auf Inhalte, Zusammenhänge und Anwendung konzentrieren.

Gerade bei komplexen, sicherheitsrelevanten oder rechtlichen Themen ist dies entscheidend, um Missverständnisse und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Auch der emotionale Zugang spielt eine Rolle: Sprache beeinflusst, wie glaubwürdig, wertschätzend und motivierend ein Training wahrgenommen wird.

Für Unternehmen bedeutet das: Selbst Mitarbeitende mit guten Fremdsprachenkenntnissen profitieren von Trainings in ihrer Muttersprache – und zwar in Form schnellerer, stabilerer Lernfortschritte. Wer diese Effekte systematisch nutzt, erhöht die Wirksamkeit globaler Lernprogramme deutlich und rechtfertigt zugleich die Investition in Lokalisierung.

 

Lektorin sitzt lächelnd mit Headset an Schreibtisch in modernem Büro.

Rolle professioneller Fachübersetzungen in der E-Learning-Lokalisierung

Damit E-Learnings in anderen Sprachen dasselbe Lernziel erreichen wie im Original, genügt eine reine Wort-für-Wort-Übertragung nicht. Muttersprachliche Fachübersetzer*innen verbinden sprachliche Kompetenz mit Branchenwissen und kennen die Terminologie sowie die üblichen Formulierungen im jeweiligen Fachgebiet.

Sie achten darauf, dass Fachbegriffe konsistent verwendet werden, Anweisungen klar und handlungsorientiert formuliert sind und didaktische Feinheiten erhalten bleiben. Zugleich passen sie Beispiele, Metaphern oder Referenzen an, wenn diese kulturell oder kontextuell nicht ohne Weiteres übertragbar sind.

Professionelle Übersetzung trägt damit maßgeblich dazu bei, dass Lernziele schnell erreicht werden: Inhalte werden leichter verstanden, besser erinnert und eher in die Praxis umgesetzt. Ein sauber definierter Terminologie- und Review-Prozess unterstützt zudem die unternehmensweite Konsistenz, insbesondere bei einer Vielzahl von Kursen und Sprachen.

Bedeutung professionell lokalisierter Audios und Videos

Audios und Videos sind in modernen E-Learnings zentrale Träger von Information und Motivation – und stellen besondere Anforderungen an die Lokalisierung. Sprechertexte müssen so übersetzt werden, dass sie in Tonfall, Länge und Rhythmus zum Bildmaterial passen und gleichzeitig fachlich korrekt sein.

Bei Voice-Overs kommt die Auswahl geeigneter Sprecherinnen und Sprecher bzw. einer zufriedenstellenden KI-Software hinzu, die zum Corporate Image und zur Zielgruppe passen. Neben der Stimme sind Elemente wie Sprechergeschlecht, -alter, Aussprachequalität, Dialektfärbung, evtl. Hintergrundgeräusche wie Musik etc. entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und ein professionelles Gesamtbild zu vermitteln.

Essentiell sind die Vorgaben des Kunden zu gewünschter Aussprache, Umgang mit Abkürzungen, barrierefreier Sprache (Gendern) etc., da die Zufriedenheit des Auftraggebers nicht zuletzt von ihrer Umsetzung abhängt.

Untertitel wiederum müssen präzise, gut lesbar und synchron zum Gesprochenen sein; sie erfordern oft eine kondensierte, aber inhaltlich vollständige Formulierung. Nicht zuletzt können visuelle Elemente – etwa eingeblendete Texte oder UI-Screens – Anpassungen verlangen, damit sie in der Zielsprache verständlich bleiben und formal in die Gestaltung passen.

Lizenz zum E-Lernen

Last, not least sind beim Einsatz von Humanstimmen im Rahmen der Vertonung vom Kunden auch Verwendungszweck und Reichweite zu klären. Sollen die vertonten E-Learnings ausschließlich intern oder auch öffentlich verwendet werden? Ist eine Option zum gewerblichen Verkauf an Dritte geplant?
Je nach Übertragungsart und Art der Medien-/Rechtenutzung kann das jeweilige Tonstudio eine Lizenzgebühr pro eingesetztem*r Sprecher oder Sprecherin verlangen.  Meist geht es dabei um Pauschalgebühren mit unbegrenzter Gültigkeit.

Fazit: Lokalisierung als integraler Bestandteil der E-Learning-Strategie

E-Learning entfaltet sein volles Potenzial erst dann, wenn Inhalte sprachlich und kulturell passgenau umgesetzt sind. Unternehmen, die E-Learnings international ausrollen möchten, sind gut beraten, Lokalisierung von Beginn an als festen Bestandteil der Konzeption zu betrachten – nicht als nachgelagerten Übersetzungsschritt.

Die Kombination aus didaktisch durchdachten Kursen, muttersprachlicher Fachübersetzung und professionell lokalisierten Audio- und Videoelementen bildet die Grundlage für echte Lernerfolge in mehreren Sprachen. So werden globale Trainingsprogramme konsistent, effizient und wirksam – und erfüllen den Anspruch, Wissen weltweit zugänglich zu machen, ohne an Qualität einzubüßen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie erreichen wollen, dass Ihre Lerninhalte international genau die Wirkung entfalten, die Sie sich wünschen – wir sind Ihr Multiplikator!

Terminologie im Übersetzungsprozess: Warum sie im KI-Zeitalter wichtiger ist als je zuvor

Posted on: Oktober 30th, 2025 by Frank Wöhrle No Comments

Terminologiearbeit ist seit jeher der Schlüssel zu konsistenten und qualitativ hochwertigen Übersetzungen. Mit dem Einzug von KI und Large Language Models (LLMs) verändern sich die Übersetzungsprozesse grundlegend. Doch gerade dadurch rückt die Terminologie noch stärker in den Mittelpunkt.

„KI übersetzt doch inzwischen alles perfekt – wozu also noch Terminologiemanagement?“
Diese Frage hören wir als Sprachdienstleister immer häufiger. Doch wer einmal erlebt hat, wie ein einziger falsch übersetzter Fachbegriff eine Produktbeschreibung, ein Handbuch oder eine Marketingbotschaft entstellt, weiß: Terminologie ist kein Nebenschauplatz – sie ist das Fundament qualitativ hochwertiger Übersetzung.

In Zeiten von LLMs und generativer KI verändert sich das Wie von Terminologiearbeit. Ihr Warum bleibt aber unverändert.

Warum Terminologie das Rückgrat jeder Übersetzung ist

Terminologie ist weit mehr als ein Wörterbuch. Sie definiert, wie ein Unternehmen über seine Produkte, Dienstleistungen und Werte spricht.

Ob „Controller“, „Control Module“ oder „Control Unit“: Der richtige Begriff sorgt für Wiedererkennung, Vertrauen und rechtliche Sicherheit.

Fehlt eine gepflegte Terminologie, entstehen Inkonsistenzen. In der Praxis führt das zu:

  • abweichenden Übersetzungen für denselben Begriff,
  • erhöhtem Korrekturaufwand,
  • unnötigen Mehrkosten, multipliziert mit der Anzahl der Zielsprachen,
  • uneinheitlicher Markenkommunikation,
  • Missverständnissen bei Kunden oder Anwender*innen.


Gerade bei umfangreichem, mehrsprachigen Content aus den Bereichen technische Dokumentation oder Marketing ist ein durchgängiges Terminologiemanagement entscheidend, um Konsistenz und Präzision im Übersetzungsprozess zu gewährleisten.

Vom Glossar zur integrierten Lösung: Erfolgreicher Übersetzungsprozess dank Terminologie

Früher lag Terminologiearbeit oft außerhalb des eigentlichen Übersetzungsprozesses – in Form von Excel-Tabellen oder statischen Listen. Heute lässt sie sich nahtlos in Translation-Management-Systeme (TMS) integrieren.
Das ermöglicht:

  • automatische Terminologievorschläge direkt im CAT-Tool,
  • Terminologieprüfung während der Übersetzung,
  • zentrale Pflege und Freigabeprozesse.


Damit wird Terminologie zu einem lebendigen Bestandteil des Workflows – und nicht zur nachträglichen Qualitätskontrolle.

Wie KI und LLMs Terminologiearbeit verändern

KI-Systeme und LLMs eröffnen neue Möglichkeiten, Terminologie dynamischer und intelligenter zu pflegen. Einige konkrete Anwendungen können sein:

  • KI-Terminologieextraktion:
    KI kann mehrsprachige Texte schnell analysieren, um relevante Fachbegriffe automatisch zu erkennen und als Termkandidaten vorzuschlagen. Das spart Zeit in der Erstellungsphase und hilft, bisher unberücksichtigte Terminologie zu identifizieren. Die finale Validierung bleibt jedoch Aufgabe menschlicher Expert*innen.
  • Aufbau Terminologie-Datenbank:
    Fehlen noch Übersetzungen oder eine definierte Struktur, kann generative KI den Aufbau einer Terminologiedatenbank unterstützen. Varianten und Synonyme lassen sich so effizient clustern, während Metadaten wie Kontext, grammatikalische Angaben oder Definitionsvorschläge automatisch generiert werden. Die finale Prüfung und Freigabe bleiben jedoch in menschlicher Hand.
  • Terminologieprüfung durch KI:
    Terminologiefehler aus der regelbasierten Prüfung werden an die KI geschickt und dort im Gesamtkontext unter Beachtung der terminologischen Zusatzinformationen bewertet bzw. korrigiert.


Diese neuen Ansätze machen Terminologiearbeit schneller, skalierbarer und datengetriebener. Gleichzeitig bleibt sie auf die Validierung durch Menschen angewiesen – denn KI versteht nicht automatisch Unternehmenssprache oder Markenwerte.

Grenzen und Risiken: Wenn KI Begriffe „erfindet“

So leistungsfähig LLMs sind, sie bergen auch Risiken. Denn ein KI-Modell kann:

  • Begriffe halluzinieren – also plausible, aber falsche Termini erzeugen.
  • Kundenspezifische Vorgaben übersehen, wenn diese nicht eindeutig im Prompt oder System hinterlegt sind.
  • Vertrauliche Terminologiedaten gefährden, wenn sie in öffentlich zugängliche Systeme eingespeist werden.


Daher gilt: KI kann unterstützen, aber nicht entscheiden. Für die Entscheidung, ob ein Begriff terminologisch korrekt, markenkonform und kontextgerecht ist, ist menschliche Expertise weiterhin unerlässlich.

Best Practices: So kombinieren wir menschliche Expertise mit KI-Power

Wir als Sprachdienstleister sehen den Mehrwert darin, Technologie sinnvoll einzusetzen – nicht blind zu automatisieren. Erfolgreiche Terminologiearbeit im KI-Zeitalter beruht auf fünf Prinzipien:

  • Zentralisierung:
    Alle Terminologiedaten gehören in eine zentrale Datenbank – nicht in verstreute Listen.
  • Integration:
    Terminologie muss direkt mit CAT-Tools verbunden sein, damit Übersetzer*innen live darauf zugreifen können.
  • KI als Assistenz, nicht als Ersatz:
    KI-Tools unterstützen bei Recherche, Extraktion und Prüfung – die finale Freigabe bleibt menschlich.
  • Sicherheitsbewusstsein:
    Sensible Terminologiedaten sollten ausschließlich in datenschutzkonformen, kontrollierten Systemen verarbeitet werden.

 

Terminologie bleibt strategisches Unternehmenswissen

Künstliche Intelligenz und große Sprachmodelle verändern grundlegend, wie wir mit Sprache arbeiten – doch sie ersetzen kein Terminologiemanagement. Richtig eingesetzt, machen sie es sogar effizienter und intelligenter. Denn Terminologie ist das Sprachgedächtnis eines Unternehmens.
Gerade im Zeitalter der generativen KI sind klare und gepflegte Begriffe entscheidend, damit Mensch und Maschine wirklich dieselbe Sprache sprechen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihre Terminologie effizient aufbauen, konsistent pflegen und KI-gestützt optimieren möchten – wir unterstützen Sie bei jedem Schritt.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Services in Kombination mit KI für ein effizientes Terminologiemanagement.

Transit NXT Service Pack 18: Smarte Funktionen für Übersetzungsworkflows – jetzt verfügbar!

Posted on: September 9th, 2025 by Frank Wöhrle No Comments

Mit dem Transit NXT Service Pack 18 stellt die STAR Group eine leistungsstarke Erweiterung ihres Translation-Memory-Systems vor – ein echter Gamechanger für professionelle Übersetzer*innen und Projektmanager*innen!

Was ist neu? – Highlights im Überblick

  • Vielfältige Verbesserungen: Das Update erweitert gezielt die Funktionalitäten, um das Übersetzen noch effizienter zu gestalten. Zahlreiche Wünsche der Anwenderinnen wurden umgesetzt
  • Variablenübersetzung in InDesign-Dokumenten: Besonders spannend: Jetzt lassen sich Variablen in InDesign-Dokumenten direkt übersetzen. Dies eröffnet Übersetzerinnen zusätzliche Flexibilität im Umgang mit komplexen Layoutdateien.

Warum lohnt sich Service Pack 18?

  • Maschinelle Übersetzung: DeepL Pro unterstützt nun auch Sprachvarianten in Glossaren (z. B. für Englisch, Portugiesisch und Chinesisch). Für Textshuttle kann nun gesteuert werden, ob Terminologie aus Projektwörterbüchern an Textshuttle übertragen wird oder nicht.
  • Projektaustausch: Transit NXT unterstützt ab sofort Phrase-Projekte. Nutzer*innen können MXLIFF-Dateien direkt entpacken, übersetzen und wieder in Phrase zurückspielen.
  • Optimierte Websuche: In der integrierten Websuche wurde die Priorisierung der Dienste optimiert, um erste Ergebnisse noch schneller zu erhalten.

Für wen lohnt sich SP 18 besonders?

  • Professionelle Übersetzer*innen, die häufig mit DTP-Tools wie InDesign arbeiten und variable Inhalte effizient bearbeiten wollen.
  • Projektmanager*innen, die ihre Teams mit einer noch leistungsfähigeren CAT-Umgebung ausstatten möchten.
  • Unternehmen, die hohe Qualität, Geschwindigkeit und Flexibilität in der Lokalisierung anstreben.

Über diesen Link gelangen Sie direkt zum Download

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.star-deutschland.net/technologie-software/softwareprodukte/

Transit NXT: Das unterschätzte CAT-Tool, das Profis überzeugt

Posted on: Juli 2nd, 2025 by Frank Wöhrle No Comments

Wer regelmäßig mit CAT-Tools (computerunterstützte Übersetzungssoftware) arbeitet, denkt meist zuerst an Trados Studio, memoQ oder Across. Ein Name fällt dabei eher selten – völlig zu Unrecht: Transit NXT: das unterschätzte CAT-Tool der STAR Group. Dabei ist es ein echtes Kraftpaket für alle, die strukturiert, konsistent und terminologieorientiert arbeiten wollen.

Was ist Transit NXT eigentlich?

Transit ist ein professionelles CAT-Tool, das bereits seit den 1990ern am Markt ist. Es kombiniert klassische Segmentierung mit einer projektorientierten Arbeitsweise – inklusive Translation Memory, Terminologieverwaltung, Vorschaumöglichkeiten, Qualitätsprüfungen und zahlreichen Funktionen speziell für die technische Dokumentation.
Unbedingt erwähnenswert sind die umfangreichen und stetig erweiterten KI-Features, die in Form kurzer Videos auf unserem YouTube-Kanal illustriert sind.

5 Gründe, warum viele Profis seit Jahren auf Transit NXT setzen

1. Terminologie live und kontextbezogen

Transit arbeitet nahtlos mit TermStar zusammen. Begriffe aus der Terminologie werden den Übersetzer*innen direkt im Editor angezeigt – inklusive Definition, Kontext und Quelle. Diese umfassende Integration ist ein klarer Vorteil gegenüber Tools, bei denen Terminologie oft nur am Rand mitläuft.

2. Projektstruktur statt Dateichaos

Anders als andere CAT-Tools denkt Transit in Projekten mit klarer Ordnerstruktur. Das erleichtert große oder langfristige Übersetzungsprojekte enorm – besonders bei regelmäßigen Updates oder komplexen Workflows.

3. Technische Formate? Transit kann’s.

Ob DITA, XML, FrameMaker, InDesign oder XLIFF – Transit hat bei der Vielfalt der nativ unterstützten Dateiformate oft die Nase vorn. Viele andere Tools benötigen hier Zusatzmodule oder Konvertierungen.

4. Lokale Installation – volle Datenhoheit

Transit NXT funktioniert komplett lokal – ohne Cloud-Zwang. Für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber cloudbasierten Lösungen.

5. Qualitätssicherung auf höchstem Niveau

Mit automatisierten PrüfungenIn-Context-Preview und Variantenvergleich bietet Transit NXT ein präzises Qualitätsmanagement, das besonders bei technischen Inhalten durch seine hohe Effizienz überzeugt.

 

Transit Software Bedienoberfläche

Für wen ist Transit besonders geeignet?

  • Technische Übersetzer*innen, die mit komplexen Formaten arbeiten.
  • Behörden, Industrieunternehmen und Dienstleister, die sensible Daten lokal halten müssen.
  • Freelancer*innen, die hohen Wert auf zuverlässige Terminologiepflege legen.
  • Übersetzungsagenturen, die strukturierte Großprojekte effizient managen wollen.

Neugierig geworden?

Transit NXT ist kein Einsteiger-Tool – aber genau deshalb eine spannende Option für alle, die Wert auf Struktur, Terminologie und Formatvielfalt legen.

Möchten Sie sehen, wie Transit in der Praxis funktioniert? Dann fordern Sie direkt eine unverbindliche Testversion an.

STAR ist zertifizierter SCHEMA ST4-Übersetzungsdienstleister

Posted on: Mai 30th, 2025 by Frank Wöhrle No Comments

Wir haben das Training zum zertifizierten Übersetzungsdienstleister für das Redaktionssystem SCHEMA ST4 erfolgreich absolviert. STAR Deutschland ist damit offizieller zertifizierter Übersetzungsdienstleister für SCHEMA ST4.

Was ist SCHEMA ST4?

SCHEMA ST4 ist ein professionelles Content Management System, das von immer mehr Unternehmen zur Erstellung technischer Dokumentation eingesetzt wird. Es unterstützt Anwender*innen bei der Erstellung, Verwaltung und Publikation mehrsprachiger Produktdokumentation (Handbücher, Anleitungen, Kataloge, Onlinehilfen etc.).

SCHEMA ST4 ist ein XML-basiertes Redaktionssystem, das das Layout von den Textinhalten trennt. In der technischen Dokumentation ist dies bei der Wiederverwendung von Textfragmenten sowie bei der Sprachen- und Versionsverwaltung sehr hilfreich.

SCHEMA ST4 wird in den verschiedensten Bereichen eingesetzt, z.B. in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau oder im Pharmabereich. Ein großer Vorteil dieses Systems ist die umfangreiche Optimierung des Übersetzungsprozesses, wodurch Kosten reduziert werden.

Trainingsinhalte und -schwerpunkte

Das Training „Übersetzungsmanagement“ geht auf die verschiedenen Schritte des Übersetzungsprozesses ein, d.h.:

  1. Die richtige Auswahl der Textfragmente
  2. Der Export der Textinhalte für die Übersetzung, ggf. mittels COTI
  3. Der anschließende Import der Übersetzung in SCHEMA ST4

Das Training gibt Einblick in mögliche Herausforderungen, die sowohl auf der Redaktionsseite als auch auf der Übersetzungsseite auftreten können.

Übersetzungsprozess von SCHEMA ST4-Inhalten

Unter den STAR-Kunden zählt das Redaktionssystem SCHEMA ST4 zu den am häufigsten eingesetzten Lösungen in der Technischen Redaktion.

Lassen Sie sich von unserem fundierten Know-how zur Übersetzungsschnittstelle von SCHEMA ST4 und den dazugehörigen Prozessen unterstützen.

Jetzt unverbindlich mit uns Kontakt aufnehmen

Effizienter übersetzen mit KI – aber wie?

Posted on: Februar 26th, 2025 by Frank Wöhrle No Comments

KI – Gestartet als Buzzword, danach etabliert in der Alltagssprache, mittlerweile Grundanforderung für viele Anwendungen und Prozesse. Und auch vor der Sprachenindustrie macht die Technologie nicht Halt. Seit ChatGPT wissen wir: Übersetzen kann nun auch völlig interaktiv sein. Große Sprachmodelle (Large Language Models oder LLMs) in Chatbot-Form fluten mittlerweile den Markt. Gefühlt jede Woche erscheint ein neues Modell, das sich ankündigt, die Mitstreiter in puncto Effizienz, Qualität und Zuverlässigkeit zu überbieten. Die neuronale maschinelle Übersetzung (NMT) scheint noch gar nicht so alt zu sein – und nun diskutieren wir bereits darüber, wann diese Technologie vom Markt verschwunden sein und durch generative KI ersetzt werden wird.

Die zentrale Frage lautet: Effizienter übersetzen mit KI – aber wie?

KI für gezielte Optimierung der Übersetzungsqualität

Auch wenn die Technologie im Laufe der letzten fünf Jahre einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht hat, sind die Ergebnisse der häufig verwendeten und etablierten NMT-Systeme nicht immer ausreichend gut. Das kann verschiedene Ursachen haben:

  • Die gewünschte Sprachkombination wurde nicht mit ausreichend Material trainiert oder wird durch den Einsatz einer Relaissprache (oft Englisch) bedient. Dadurch kann es zu strukturellen Problemen oder Sinnfehlern kommen.
  • Das MT-System kennt nicht die fachgebiets- oder kundenspezifische Terminologie.
  • Das MT-System wurde für Inhalte verwendet, die einen hohen stilistischen Anspruch haben bzw. ein zielgruppenorientiertes Übersetzen erfordern.


Handbücher, Marketingtexte oder Inhalte mit hoher Kundensichtbarkeit erreichen durch eine reine maschinelle Übersetzung daher häufig nicht den gewünschten Qualitätsstandard. Die Optimierung der maschinellen Texte übernehmen dann Sprachprofis im Rahmen eines Post-Editings. Dabei werden maschinelle Übersetzungen genau geprüft, mit dem ausgangssprachlichen Text verglichen und bei Bedarf korrigiert.

Das CAT-Tool als zentrale Übersetzungsplattform ermöglicht ein effizientes Arbeiten und bietet durch zahlreiche Automatisierungsmöglichkeiten eine gezielte Unterstützung bei der Qualitätssicherung. Doch wo genau kommt hier KI zum Einsatz? LLMs wie ChatGPT von OpenAI sind durchaus in der Lage, Übersetzungen zu produzieren, die ähnlich wie DeepL oder Google Translate je nach Anwendungsfall einen guten Ausgangspunkt für die weitere Verarbeitung liefern.

Ein deutlicher Qualitätssprung lässt sich jedoch erreichen, wenn man die Übersetzungsanfragen durch den gezielten Einsatz von Prompts und die Zugabe von Referenzdateien verbessert. Grundvoraussetzung dafür sind aber neben einem durchdachten Prompt Engineering-Design auch validierte Übersetzungsressourcen in Form von Translation Memory- und Terminologiedatenbanken.

 

Hände auf einer Tastatur

KI für bessere Übersetzungsressourcen

Häufig stellt man sich wie bei jeder neuen Technologie die Frage: Was kann die KI für mich tun?

Wenn Sie KI nachhaltig in Ihre Sprachprozesse integrieren möchten, sollten Sie sich aber zunächst fragen: Was kann ich für die KI tun?

Gut gepflegte Übersetzungsressourcen leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, die Ergebnisse Ihrer KI-Lösung zu verbessern. Denken Sie zum Beispiel an das Thema Terminologie: Wenn Sie ein generisches System wie DeepL für Ihre Übersetzungsprozesse verwenden, erhalten Sie ohne die Integration eines Glossars Übersetzungen, die nicht mit Ihrer Firmenterminologie übereinstimmen.

Sie bauen Terminologie gerade erst auf und möchten nicht auf die Vorteile von MT verzichten? Nutzen Sie Sprachmodelle, um potenzielle Terminologie aus Ihren ein- oder mehrsprachigen Dokumenten zu extrahieren. Ebenso können Sie KI für die Prüfung Ihrer Translation Memory-Datenbanken einsetzen, um etwa inkonsistente Übersetzungen zu finden oder die Bereinigung bzw. Korrektur über große Datensätze hinweg zu automatisieren. Nutzen Sie dann konsequent diese Ressourcen, um die Übersetzungsqualität Ihres Sprachmodells zu erhöhen oder den Output von NMT-Systemen zu verbessern.

Co-Pilot KI? Sicher ans Ziel mit der neuen STAR-Webinar-Reihe

Sie sehen: Wir begeistern uns sehr für das Thema KI. Auch wenn wir nicht behaupten, dass sie alles neu macht. Die Technologie bietet aber viele Optimierungspotenziale, wenn man sie effizient und nachhaltig einsetzt.

Unsere Begeisterung möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten und Sie herzlich zu unserer im März startenden Webinar-Reihe „Co-Pilot KI: Neue Wege zu smarten Sprachprozessen“ einladen.


Wie genau funktioniert generative KI eigentlich? Welchen Vorteil bietet sie für die Übersetzung? Wie kann ich Sprachmodelle für die Erstellung von Produkttexten einsetzen? Kann ich meine eigene KI trainieren? Und was passiert eigentlich mit meinen Daten?

Diese und viele weiteren Fragen beantwortet unser Language Technology Consultant Julian Hamm und geht dabei auf die vielseitigen Einsatzzwecke generativer KI ein, darunter die Bereiche Übersetzung, Terminologiemanagement, Content-Erstellung oder Content Delivery. Im ersten Themenblock erwarten Sie folgende Inhalte:

  • Was ist generative KI, und wofür kann ich sie einsetzen?
  • Wie kann KI bei der Übersetzung unterstützen?
  • Wie kann ich KI für die Terminologiearbeit einsetzen?
  • Welche Vorteile bietet KI für die Content-Erstellung?


Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!