Archive for the ‘Übersetzung und Lokalisierung’ Category

Top-Sprachdienstleister – STAR Group auf Platz 1 in der DACH-Region

Posted on: Mai 7th, 2024 by Frank Wöhrle No Comments

Die STAR Group gehört laut dem neuen Slator– und Nimdzi-Index 2024 zu den TOP 25 Sprachdienstleistern der Welt. In der DACH-Region rangiert STAR nach geprüftem Umsatz sogar auf Platz 1!

STAR als „Super Agency“ ausgezeichnet

Mit der Auszeichnung „Super Agency“ wird STARs vollumfängliches Angebot rund um Sprachlösungen und Übersetzungsdienstleistungen anerkannt. Auch die Eigenständigkeit der STAR Group und ihr Umsatz von mehr als 200 Mio. USD sind Kriterien für diese wichtige Einordnung.

Slator- und Nimdzi-Rankings essentiell für Top-Sprachdienstleister

#Slator-und #Nimdzi-Index listen die wichtigsten Unternehmen der Sprachindustrie auf der ganzen Welt in den Bereichen Übersetzung, Lokalisierung, Dolmetschen und Sprachtechnologie.

Dank ihrem erfolgreichen Geschäftsmodell, den hervorragenden Kundenbeziehungen und einer Expertise, die ihresgleichen sucht, differenziert sich die STAR Group und macht diesem großartigen Ranking alle Ehre!

Mit zwei Niederlassungen in Deutschland und über 100 Mitarbeitenden ist STAR Deutschland ein einzigartiger Partner für Ihre Unternehmenskommunikation.

 

Sie wünschen einen Top-Sprachdienstleister als Partner für Ihre Übersetzungsprojekte?
Wir unterstützen Sie – nehmen Sie Kontakt auf.  

Übersetzungsprozesse mit Large Language Models und KI – Webinar

Posted on: März 11th, 2024 by Frank Wöhrle No Comments

Die sog. Large Language Models (LLMs) könnten zu einem starken Bindeglied zwischen Mensch und Maschine im Rahmen von Sprachprozessen werden.
Doch wo genau liegen die Vorteile dieser Technologie?

Dieser und weiteren wichtigen Fragen geht unser MT-Experte Julian Hamm im Rahmen des TechTalks „LLM Use Cases in Language Services“ von lingo systems nach und gewährt Einblicke in die Welt der Sprachtechnologien und CAT-Tool-Entwicklung.
Neugierig geworden?

STAR und lingo systems laden zum TechTalk ein

Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses Ticket und seien Sie am 13.03.24 von 15 bis 16.30 Uhr live dabei. Der TechTalk findet auf Englisch statt.

Wir freuen uns auf Sie!

Navigieren mit Co-Pilot KI – Große Sprachmodelle unter der Lupe

Posted on: Februar 27th, 2024 by Frank Wöhrle No Comments

Kaum ein Wort hat das Jahr 2023 so geprägt wie „KI“.
Doch was bedeutet dieses Buzzword eigentlich für Übersetzungs- und Sprachprozesse?
Ist es nun an der Zeit, die noch relativ junge Technologie der neuronalen maschinellen Übersetzung (NMT) in den Ruhestand zu schicken und künftig voll und ganz auf große Sprachmodelle (LLMs) umzusteigen?

Tippst du noch oder prompst du schon?

Wie verändert sich dabei die Arbeit von professionellen Übersetzer*innen?
Der Mensch am Steuer, die KI als Co-Pilot. Doch wie genau könnte das im Übersetzungsalltag aussehen?
Das lernen Sie im Rahmen unseres einstündigen Webinars.

Chancen und Herausforderungen neuer Sprachtechnologien

Dabei geht es ganz konkret um die Frage, wie sich mithilfe großer Sprachmodelle Kernprozesse im Übersetzungsbereich optimieren lassen, z. B. bei Qualitätssicherung, Post-Editing und Terminologiemanagement.

Neben einer strategischen Herangehensweise an das sogenannte Prompt Engineering lernen Sie auch anhand praktischer Beispiele, wie CAT-Tools zukünftig aufgestellt sein müssen, um Sprachexpert*innen bei ihrer Arbeit optimal unterstützen zu können.
Vorkenntnisse: Grundlegende Kenntnisse zum Umgang mit CAT-Tools und maschineller Übersetzung

MT-Expertise aus dem Hause STAR

Der Referent Julian Hamm, Übersetzer (M.A.), ist seit 2018 in der Sprachdienstleistungsbranche tätig.
Bei der STAR Deutschland GmbH koordiniert er als Machine Translation Consultant die Umsetzung von MT-basierten Workflows und berät intern und extern rund um die spannenden Themen MT und Sprachtechnologien.

Der Mensch am Steuer, die KI als Co-Pilot – neugierig, was die Zukunft bereithält? Sichern Sie sich Ihren Platz für das tekom-Webinar unter Veranstaltungen (tekom.de) und steigen Sie am 14.03.24 um 16.30 Uhr ein.

Wir freuen uns auf Sie – melden Sie sich noch heute an!

Tierisch gut | Vachement bien – Kuriose Redewendungen aus Frankreich

Posted on: Januar 30th, 2024 by Frank Wöhrle No Comments

Wie vielfältig eine Sprache ist, zeigt sich eindrücklich an der Fülle ihrer Redewendungen. Sie beschreiben Gefühle und Situationen anschaulich, häufig mittels Assoziationen im Tierreich. Dass viele Tiere in Redensarten auftauchen, ist kein Zufall, schließlich leben Mensch und Tier bereits seit Tausenden von Jahren eng zusammen. Nicht überall werden demselben Tier jedoch auch dieselben Eigenschaften zugesprochen. Zudem sind die natürlichen Lebensräume von Tieren von spezifischen Aspekten wie Klima, Höhe etc. abhängig, und unterschiedliche Lebensumstände oder Bräuche haben in der Vergangenheit unterschiedliche Redewendungen hervorgebracht.

Redewendungen aus der Tierwelt – oftmals nicht wörtlich zu übersetzen

Wir bringen Ihnen hier einige tierische Redewendungen aus der französischen Sprache näher und erläutern ihre Bedeutung im Deutschen. Sie werden feststellen, dass die deutschsprachigen Pendants häufig entweder gar keinen tierischen Bezug oder ganz andere Tierassoziationen enthalten.

Die Sprache der Tiere… zum Einstieg geht es um die Kuh

  • On n’a pas gardé les vaches ensemble
    (wörtlich übersetzt: Wir haben nicht zusammen Kühe gehütet.)
    Die deutsche Sprache zieht hier die Schweine vor: Wir haben nicht zusammen Schweine gehütet.
  • Chacun son métier et les vaches seront bien gardées
    (wörtlich übersetzt: Jedem sein Beruf, und die Kühe sind wohl gehütet.)
    Im Deutschen wird die Kuh einfach zum Schuster: Schuster, bleib bei deinen Leisten!
  • Il pleut comme vache qui pisse
    (wörtlich übersetzt: Es regnet, als würde eine Kuh urinieren.)
    Vornehmer klingt diese Redewendung auf Deutsch: Es regnet wie aus Kübeln.
  • Manger de la vache enragée
    (wörtlich übersetzt: eine tollwütige Kuh essen)
    Wenn es gar nichts mehr zu essen gibt, fehlt im Deutschen auch sprachlich das tierische Element: am Hungertuch nagen.

Auch der Hund ist stark vertreten

  • Arriver comme un chien dans un jeu de quilles
    (wörtlich übersetzt: wie ein Hund bei einem Kegelspiel ankommen)
    Die deutsche Entsprechung: wie ein Blitz aus heiterem Himmel
  • Un chien regarde bien un évêque
    (wörtlich übersetzt: Ein Hund schaut doch einen Bischof an.)
    Das deutschsprachige Pendant: Ansehen kostet nichts.
  • Entre chien et loup
    (wörtlich übersetzt: zwischen Hund und Wolf)
    Auf Deutsch sagen wir: in der Abenddämmerung
  • Avoir du chien
    (wörtlich übersetzt: Hund haben)
    Die entsprechende Redewendung im Deutschen: das gewisse Etwas haben
  • Se regarder en chiens de faïence
    (wörtlich übersetzt: sich wie Hunde aus Steingut anstarren)
    Auf Deutsch sagen wir: sich misstrauisch beäugen
  • Nom d’un chien !
    (wörtlich übersetzt: Name eines Hundes!)
    Auf Deutsch fluchen wir so: Um Himmels willen!
  • Avoir un mal de chien pour faire quelque chose
    (wörtlich übersetzt: einen Hundeschmerz dabei verspüren etwas zu tun)
    Die deutsche Entsprechung: jemanden wahnsinnige Mühe kosten

Redewendungen rund um den Wolf

  • Être connu comme le loup blanc
    (wörtlich übersetzt: bekannt sein wie der weiße Wolf)
    Im Deutschen ist die Farbpalette etwas größer: bekannt sein wie ein bunter Hund.
  • La faim fait sortir le loup du bois
    (wörtlich übersetzt: Der Hunger treibt den Hund aus dem Wald.)
    Die deutsche Sprache bedient sich eines anderen Tieres: Der Hunger treibt den Fuchs aus dem Bau.
  • Les loups ne se mangent pas entre eux
    (wörtlich übersetzt: Die Wölfe fressen sich nicht gegenseitig.)
    Das deutschsprachige Pendant: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Avoir une faim de loup
    (wörtlich übersetzt: einen Wolfshunger haben)
    In Deutschland assoziieren wir ein anderes Tier mit großem Hungergefühl: einen Bärenhunger haben.
  • Se jeter dans la gueule du loup
    (wörtlich übersetzt: sich ins Maul des Wolfes stürzen)
    Hier geht’s im Deutschen noch etwas exotischer zu: sich in die Höhle des Löwen begeben.
  • Quand on parle du loup, on en voit la queue
    (wörtlich übersetzt: Wenn man vom Wolf spricht, sieht man dessen Schwanz.)
    Wenn man vom Teufel spricht, …
  • S’approcher à pas de loup
    (wörtlich übersetzt: sich mit Wolfspfoten nähern)
    Auf Deutsch sagen wir: angeschlichen kommen

Zwei Fliegen mit einer Klappe…

In französischen Redewendungen, die nur selten ein deutsches Pendant mit Tieren haben, kommt die Fliege sehr oft vor:

  • Prendre la mouche
    (wörtlich übersetzt: die Fliege nehmen)
    Auf Deutsch sagen wir: gleich böse oder beleidigt werden.
  • Quelle mouche t’a piqué?
    (wörtlich übersetzt: Welche Fliege hat dich gestochen?)
    Hier bedienen wir uns im Deutschen eines noch etwas unscheinbareren Tiers: Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?
  • On n’attrape pas les mouches avec du vinaigre
    (wörtlich übersetzt: Man fängt keine Fliegen mit Essig.)
    Das deutsche Pendant: Durch Milde erreicht man mehr als durch Strenge.
  • Il n’y a pas une mouche qui vole
    (wörtlich übersetzt: Es fliegt keine einzige Fliege.)
    Keine Fliege auf Deutsch, sondern: Es ist mucksmäuschenstill.
  • Faire mouche
    (wörtlich übersetzt: Fliege machen)
    Dies bedeutet, dass man sein Ziel erreicht hat. „Den Nagel auf den Kopf treffen“ ist die entsprechende deutsche Redewendung.

Lass die Katze aus dem Sack!

Wie im Deutschen, ist auch im Französischen die Katze „sprichwörtlich“ sehr beliebt:

  • Il n’y a pas un chat
    (wörtlich übersetzt: Es ist keine Katze unterwegs.)
    Das deutsche Pendant lautet: Es ist keine Menschenseele da.
  • La nuit, tous les chats sont gris
    (wörtlich übersetzt: Nachts sind alle Katzen grau.)
    Und damit ein Volltreffer! Wir haben es mit einem identischen Sprichwort zu tun. Scheinbar sind die Nächte diesseits und jenseits des Rheins ganz ähnlich!
  • Il n’y a pas de quoi fouetter un chat
    (wörtlich übersetzt: Es ist nicht nötig eine Katze dafür zu peitschen.)
    Auf Deutsch: Es ist halb so wild / Da ist nichts dabei.
  • Avoir d’autres chats à fouetter
    (wörtlich übersetzt: andere Katzen zu peitschen haben)
    Auf Deutsch sagen wir: Wichtigeres zu tun haben
  • Appeler un chat un chat
    (wörtlich übersetzt: eine Katze eine Katze nennen)
    das Kind beim (rechten) Namen nennen
  • Chat échaudé craint l’eau froide
    (wörtlich übersetzt: Gebrannte Katze fürchtet kaltes Wasser)
    Die entsprechende Redewendung im Deutschen: Gebranntes Kind scheut das Feuer.
  • Avoir un chat dans la gorge
    (wörtlich übersetzt: eine Katze in der Kehle haben)
    Hier benötigen unsere Nachbarn über dem Rhein eine weitaus größere Kehle, denn die Wendung entspricht unserer Redewendung: einen Frosch im Hals haben.
  • Donner sa langue au chat
    (wörtlich übersetzt: der Katze seine Zunge geben)
    Auf Deutsch sagen wir: das Raten aufgeben

Kräht danach noch ein Hahn?

Zum Abschluss steht das Wappentier der Franzosen im Fokus, der Hahn.

  • Passer du coq à l’âne
    (wörtlich übersetzt: vom Hahn zum Esel kommen)
    Im Deutschen sagen wir dazu: vom 100. ins 1000. kommen.
  • Il devient rouge comme un coq
    (wörtlich übersetzt: Er wird rot wie ein Hahn.)
    Auf Deutsch sagen wir: puterrot werden
  • Vivre comme un coq en pâte
    (wörtlich übersetzt: Wie ein Hahn in Teig leben)
    Als Krönung ein Sprichwort, das ein schönes Bild über unser Nachbarland vermittelt: leben wie Gott in Frankreich.

 

Sprache ist tierisch bunt, und unterschiedliche Bilder in Redewendungen diverser Länder und Kulturen wecken auch ganz unterschiedliche Assoziationen, wie man an den illustrierten Beispielen weiter oben gut nachvollziehen kann. Selbst die Sprachen zweier Nachbarländer mit teils gemeinsamer Geschichte und ähnlicher Kultur wie Deutschland und Frankreich unterscheiden sich stark. Die Folge: Missverständnisse oder auch komische und witzige Situationen. In unserem geschäftlichen und privaten Alltag kann unsere Wahrnehmung darüber entscheiden, ob unser Gegenüber oder wir gerade ein imaginäres Erdbeben oder den Bau einer Brücke erleben.

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Ausblicke auf tekom, AMTA und AsLing 2023

Posted on: November 7th, 2023 by Frank Wöhrle No Comments

Die Zukunft von KI in der Sprachtechnologie

Wir wissen, was Sie jetzt denken: Nicht schon wieder ein Artikel über ChatGPT… Die sozialen Medien sind doch schon voll von Erfahrungsberichten, Lobeshymnen und kritischen Äußerungen. Und der anfängliche Hype hat sich doch längst wieder gelegt. Ist STAR hier nicht ein wenig late to the party? Kurz gesagt: Nein, denn wir waren die ganze Zeit voll dabei! Das Jahr 2023 nähert sich dem Ende, und in den letzten Monaten haben wir uns intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welchen Platz die Large Language Models (LLMs) in der heutigen Sprachdienstleistungsbranche einnehmen sollten. Im Juni 2023 hatten wir bereits von der EAMT-Konferenz in Tampere berichtet und einen kleinen Ausblick zu diesem Thema gegeben.

K.O. durch KI? – Vom maßvollen und nachhaltigen Einsatz moderner KI-Technologie im Übersetzungsprozess

Die wichtigste Frage, die uns derzeit beschäftigt, ist die, wie sich moderne KI-Technologien heute maßvoll, intelligent und nachhaltig in den Übersetzungsprozess integrieren lassen. Durch die Technologisierung der Übersetzungstätigkeit hat sich auch das Berufsbild von Sprachexpert*innen im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Von der Einführung der CAT-Tools über die Entwicklung von MT-Systemen bis hin zur stetig wachsenden Popularität von LLMs durften Übersetzer*innen schon den einen oder anderen Technologiesprung miterleben. Was sich in den vergangenen 35 Jahren so alles getan hat, lesen Sie zum Beispiel im Interview mit unserer erfahrenen STAR-Übersetzerin Fabienne Chapron.

KI – gewusst wie! Ein Beitrag zur Verbesserung von Prozessen und Gesamtqualität

Wie bereits mit dem Aufkommen der technologisch verwandten NMT-Systeme stellt sich auch hier die Frage: Haben wir nun endlich den Heiligen Gral gefunden? Die unbequeme Antwort auf diese zugegebenermaßen nicht ganz einfache Frage lautet: Es kommt ganz darauf an, wie wir die Technologie einsetzen und was wir zukünftig daraus machen. Werden LLMs die bisher etablierten NMT-Modelle gänzlich ersetzen und die Arbeit von Sprachexpert*innen überflüssig machen? Wohl kaum. Aber kann die modulare Integration dieser Technologien in moderne CAT-Tools zu einer Verbesserung der Prozesse und Gesamtqualität beitragen? Wir meinen: Ja! Gerade im Bereich der Terminologieextraktion, Keyword-Suche und Qualitätssicherung sehen wir großes Potenzial, um manuelle Aufwände zu reduzieren und die Granularität von QA-Tools zu erhöhen.

KI – Das Thema der Branchentreffen 2023

Mit der AMTA 2023 Virtual-Konferenz, der tekom-Jahrestagung in Stuttgart und der AsLing TC45-Konferenz in Luxemburg finden im November gleich drei wichtige Events statt, bei denen die Zukunft von KI und maschineller Übersetzung und deren Bedeutung für Sprachdienstleistungen heiß diskutiert werden. Wir meinen: Enorm wichtig, gerade im Hinblick auf Fehleranfälligkeiten der Systeme, Datenschutz, Sensibilisierung der Nutzer*innen und ethische Verantwortung.

Sie brennen genauso wie wir für dieses Thema? Buchen Sie noch schnell ein Ticket für die tekom-Jahrestagung. Der Messebesuch ist für Sie kostenfrei! Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail, und wir lassen Ihnen umgehend den entsprechenden Messecode für die Registrierung zukommen.

Freuen Sie sich u.a. auf den Vortrag von unserem MT-Experten Julian Hamm über aktuelle Themen und Herausforderungen bei der CAT-Tool-Entwicklung und den Einsatz von KI-Technologien im Zuge der Augmented Translation.

Wo könnte die Technologie in 10 Jahren stehen?

Wir haben mal direkt bei Bewerber ChatGPT nach einer Selbsteinschätzung gefragt:

ChatGPT Nachricht

Alles nur Hype? Wie stehen Sie zur Zukunft von KI-Technologien?
Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen und unterstützen Sie – nehmen Sie Kontakt auf.

Der Übersetzerberuf im Wandel

Posted on: Oktober 23rd, 2023 by Frank Wöhrle

Ein Bericht aus 35 Jahren Erfahrung

Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz bestimmen immer mehr Branchen nachhaltig. Auch der Übersetzerberuf hat sich in diesem Kontext und mit der Entwicklung der Machine Translation (MT) stark verändert.

Werfen wir gemeinsam im Interview mit Fabienne Chapron einen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft des Übersetzerberufs.

Dicke Fachbücher, Wörterbücher und üppige Nachschlagewerke

„Als ich vor 35 Jahren als Übersetzerin meine Karriere begann, gestalteten sich das Übersetzen und die erforderliche Recherche mühsam und aufwändig. Langsame PCs, wuchtige Bildschirme, ein Betriebssystem namens MS-DOS und Floppy Disks prägten damals den Alltag.

Mit der Globalisierung stieg das Übersetzungsvolumen unserer international agierenden Kunden über die Zeit rasant an. Auch die Vielfalt an Themen und die Komplexität der Inhalte nahmen deutlich zu. Die Entwicklung des Übersetzerberufs verläuft weiterhin extrem dynamisch, heute verändern sich Informationen in Ausgangs- und Zielsprache beinahe täglich.“

Optimales Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine

„Als Übersetzerin arbeite ich schon längst Tag für Tag mit Technik – CAT-Tools helfen uns bei jedem neuen Auftrag. Dank Digitalisierung und vor allem mittels Workflow-Automatisierung sind die Arbeitsabläufe immer transparenter und um Welten einfacher und zeitsparender zu bewältigen. Ich kann all die zahlreichen kleinen administrativen Aufgaben viel schneller erledigen und mich auf die eigentliche Arbeit, das Übersetzen, konzentrieren. Schnittstellen zu CMS- und PIM-Systemen oder zu Webportalen für In-Country Review beschleunigen heute den Übersetzungsprozess: die Sprachtechnologie hilft uns dabei, die Bearbeitungszeiten und die Aufwände zu reduzieren.

Am Ende meiner Karriere befasse ich mich nun routiniert mit Machine Translation. Mit Webinaren und anderen Fortbildungen konnte ich meine Kompetenzen um Post-Editing als wichtigen Skill des Übersetzerberufs ergänzen. Bei anständig formulierten Texten wie Pressemitteilungen und Marketingtexten liefert die maschinelle Übersetzung gute Ergebnisse. Bei technischen Texten steht die Kundenterminologie an erster Stelle; hier gilt es, die Engines vor der Automatisierung mit Kundenterminologie zu befüllen. Machine Translation ist in diesen Fällen Bestandteil des Übersetzungsworkflows, wobei ich im Post-Editing immer das letzte Wort habe.

Mit SEO-optimierten Übersetzungen verhelfe ich meinen Kunden zu höherer Sichtbarkeit im weltweiten Universum der Suchmaschinen. Auch diese Fähigkeit habe ich mir angeeignet, und bei meinem Studienabschluss im Jahre 1986 nicht im Traum daran gedacht, wie dynamisch sich meine Arbeitsweise verändern würde. Nicht nur meine eigenen Ansprüche, auch die meiner Kunden, sind gestiegen: Viele Unternehmen pflegen mittlerweile einen Styleguide, der die Verwendung relevanter Gestaltungselemente vorschreibt und regelmäßig aktualisiert wird.“

Übersetzen: Kann das nicht jeder online?

„Zum Übersetzen gehört viel mehr als ein Übersetzungstool. Beim fachgerechten Übersetzen geht es nicht um eine wortwörtliche Übertragung. Auch wenn die Technologie enorme Fortschritte gemacht hat, ersetzt sie nicht die übersetzende Person, denn nur sie hat die Fähigkeit thematisch und fachspezifisch zu recherchieren und Tonalität und Stil zu treffen. Übersetzer*innen, die spezielle Fachkenntnisse in einer bestimmten Branche haben, bringen glasklare Vorteile gegenüber Maschinen mit: je spezieller das Vokabular, desto seltener trifft die Maschinelle Übersetzung den richtigen Ton.“

Bild Fabienne Fabienne Chapron
Team Leader Translation
Magistra Artium Germanistik und Romanistik, Universität Heidelberg
Übersetzerin seit 35 Jahren
Sprachrichtung: Deutsch-Französisch
Spezialgebiete: Automotive, Maschinen und Anlagenbau, Agrartechnik

 

STAR-Dienstleistung

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Clevere E-Learning-Lokalisierung in fünf Schritten

Posted on: Oktober 5th, 2023 by Frank Wöhrle No Comments

Online-Kurse sind multimedial und interaktiv, sie sprechen verschiedene Sinne an und führen so zu einem besseren Lernergebnis. In Zeiten des selbstständigen, digitalen Lernens und Remote-Arbeitens ist E-Learning ein optimales Werkzeug zur Wissensvermittlung. Zahllose Unternehmen setzen E-Learning erfolgreich in den verschiedensten Bereichen ein, um ihre Mitarbeiter*innen weiterzubilden.

Einige Bereiche, in denen E-Learnings typischerweise eingesetzt werden:

  • Unternehmensschulung: E-Learning ist eine beliebte Methode, um Mitarbeiter*innen in neuen Fähigkeiten oder Verfahren zu schulen. Es kann verwendet werden, um Onboarding-Schulungen für neues Personal anzubieten oder bestehende Mitarbeiter*innen über die neuesten Änderungen auf dem Laufenden zu halten.
  • Compliance-Schulung: E-Learning ist auch eine gute Option für Compliance-Schulungen, beispielsweise Schulungen zu gesetzlichen Vorgaben, zu Gesundheits- oder Sicherheitsvorschriften. Es kann den Mitarbeiter*innen auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden, sodass sie in ihrem eigenen Tempo und passend zu ihrer eigenen Zeitplanung lernen können.
  • Technische Schulung: E-Learning ist eine großartige Möglichkeit, technische Fähigkeiten zu vermitteln, beispielsweise den Umgang mit Software oder die Fehlerbehebung bei Geräten. Es kann verwendet werden, um Schulungen im eigenen Tempo durchzuführen oder Live-Unterricht über Webinare oder Online-Klassenzimmer zu erteilen.
  • Soft-Skills-Training: E-Learning kann auch zur Vermittlung von Soft-Skills wie Kommunikation, Teamarbeit und Problemlösung eingesetzt werden. Diese Fähigkeiten sind oft wichtig für den Erfolg am Arbeitsplatz, es kann jedoch schwierig sein, sie in einem traditionellen Klassenzimmer zu vermitteln.
  • Akademische Kurse: E-Learning wird für die Durchführung akademischer Kurse immer beliebter. Es kann genutzt werden, um Fernunterricht für Studierende bereitzustellen, die keine herkömmliche Universität besuchen können, oder um Online-Kurse zur Weiterbildung anzubieten.
  • Lebenslanges Lernen: E-Learning kann zur Unterstützung des lebenslangen Lernens eingesetzt werden, indem es den Zugang zu Bildungsinhalten zu verschiedenen Themen ermöglicht. Dies kann für Menschen hilfreich sein, die neue Fähigkeiten erlernen oder über die neuesten Trends auf dem Laufenden bleiben möchten.
E-Learning-Lokalisierung Tutorials

Da sich die Technologie rasant weiterentwickelt, werden sich E-Learnings noch mehr verbreiten.

Um optimale Lernerfolge zu erzielen, sollten die E-Learnings in der jeweiligen Sprache der Lernenden zur Verfügung gestellt werden. Besonders bei fachlich anspruchsvollen Lerninhalten ist dies unabdingbar. Das Übertragen von E-Learning-Inhalten in eine andere Sprache kann jedoch herausfordernd sein, denn E-Learning-Übersetzungsprojekte sind komplex. Wie lassen sich die Lokalisierung optimal planen und eine hohe Übersetzungsqualität erreichen? Hier sind 5 professionelle Tipps, mit denen Ihr E-Learning-Projekt garantiert erfolgreich sein wird:

1. Wählen Sie ein geeignetes E-Learning-Autorentool

Entwickelt Ihr Unternehmen zum ersten Mal E-Learning-Inhalte, stehen Sie vor der Entscheidung, welche Software Sie verwenden werden. Es gibt eine große Auswahl an Autorentools, mit denen Sie eigene E-Learning-Inhalte erstellen können wie beispielsweise:

Die o.g. Tools bringen je nach Art der Schulungsinhalte unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Einige dieser Softwarepakete bieten die Möglichkeit, Texte für die Übersetzung automatisiert zu exportieren und danach wieder zu importieren, z.B. im Format XLIFF. Das kann sehr hilfreich sein und viel Zeit sparen!

2. Exportieren Sie die Inhalte und lassen Sie diese lokalisieren

Texte aus einem Autorentool wie Articulate Storyline können im XLIFF-Format exportiert werden – das ist ideal für die Formatierung und die Übersetzung in einem Translation Memory-System oder CAT-Tool, das von professionellen Übersetzer*innen verwendet wird.

Ein Export der Texte in Microsoft Word ist ebenfalls möglich. Das exportierte Word-Dokument enthält Preview-Bilder der Einzelseiten des Trainings, den Ausgangstext sowie Platzhalter für den zielsprachlichen Text in Tabellenform, dient aber lediglich zur Übersicht und Kontextinformation für den*die Übersetzer*in.

Wichtige Aspekte bei der Übersetzung:

  • Bestehen Sie auf das Muttersprachler-Prinzip – garantierte Sprachqualität und Berücksichtigung kultureller Besonderheiten
  • Achten Sie auf die Einhaltung Ihrer kundenspezifischen Terminologie – firmenspezifische Bezeichnungen und Abkürzungen (ggf. Glossar) in allen Sprachen
  • Bestellen Sie eine vollständige Lokalisierung – kultur- und zielgruppengemäße Anpassung aller Inhalte wie Währung, Maßeinheiten, Adressen, Schriftarten, länderspezifische Bilder und Symbole, Farbsymbolik
  • Fordern Sie den Einsatz eines Translation-Memory-Systems – bringt Konsistenz in der Übersetzung und Kostenersparnisse

3. Sorgen Sie für professionelle Untertitelung oder Voice-Over Ihrer Videos

Bei E-Learning-Kursen werden häufig eingebettete Videos verwendet. Bei der Übermittlung der übersetzten Video-Inhalte haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Optionen: Untertitelung, Synchronisation, Voice-Over…

Untertitel in unterschiedlichen Sprachen sind relativ kostengünstig zu erstellen und flexibel im Einsatz.

Entscheiden Sie sich für eine Vertonung der Video-Inhalte, legen wir Ihnen unbedingt nahe, auf eine*n erfahrene*n Sprecher*in zu setzen (Achtung bei Dialekten und Akzenten!). Berücksichtigen Sie in Ihrer Planung außerdem die erforderliche Zeit für Sprecher-Auswahl (Audioproben) und Aufzeichnung (Studiozeit). Sie brauchen DIE richtige Stimme für Ihr Projekt!

4. Importieren Sie die übersetzten Inhalte ins Autorentool

Nach der Übersetzung Ihres E-Learning-Kurses gilt es, die Inhalte in Ihre Autoren-Software zu re-importieren.

In Autorentools wie Storyline erfolgt die Textbearbeitung ähnlich wie in PowerPoint, jedoch stellt die Formatierung der gesprochenen Texte Sie möglicherweise vor Herausforderungen. Im Rahmen der Datennachbereitung empfehlen wir den Einsatz professioneller DTP-Expert*innen. Diese geben die übersetzten Texte zunächst in ein spezielles Feld ein und passen sie anschließend in enger Zusammenarbeit mit Muttersprachler*innen an, indem z. B. Pausen natürlicher Länge an den richtigen Stellen eingefügt werden. Dies sorgt dafür, dass die Computerstimme für die Trainingsteilnehmer*innen so natürlich wie möglich klingt. Um bei anspruchsvollen Begriffen wie z. B. „deaeration“ sicherzustellen, dass die Aussprache korrekt erfolgt („de-aeration“ statt „deration“), werden im Sprechtextfenster entsprechende Kennzeichnungen (z. B. mit Bindestrich oder Leerschritt) eingebaut.

5. Führen Sie abschließende Tests durch

Unabdingbar beim Erstellen eines hochwertigen mehrsprachigen Kurses sind die abschließende Prüfung und Qualitätssicherung inkl. Testläufe, mit dem Ziel einer optimalen Online-Ansicht Ihrer Inhalte. Des Weiteren werden bei diesem Schritt die korrekte Positionierung und der richtige Abspielmoment der Audios und Videos gewährleistet.

Fazit: Steigern Sie Akzeptanz und Lernerfolg durch die professionelle Bereitstellung aller Inhalte in der Muttersprache der Lernenden!

E-Learning-Lokalisierung Training

STAR-Dienstleistung

Erstellen Sie E-Learning-Kurse?

STAR arbeitet mit zahlreichen Tools, u.a. Articulate Storyline 360, und übernimmt die Lokalisierung Ihrer E-Learning-Inhalte.

Benötigen Sie eine Übersetzung inkl. Videolokalisierung für ein E-Learning-Projekt?
Professionelle Übersetzung inkl. Überprüfungsschritte – schnell & einfach. Wir unterstützen Sie – nehmen Sie Kontakt auf.

 

Fünf entscheidende Tipps für die Auswahl des richtigen Übersetzungs­dienstleisters

Posted on: Mai 9th, 2023 by Virginie Wespel No Comments

1. Kaufen Sie gesteuerte Qualität ein!

Maximale Qualität im Übersetzungsprozess entsteht nur bei einem straff organisierten Qualitätsmanagement und direkten Kontakt zu den beteiligten Übersetzerressourcen. Zum Einsatz sollten ausschließlich qualifizierte Muttersprachler*innen im Zielland kommen, die entweder in fester Anstellung in den Niederlassungen des Lieferanten arbeiten oder vertraglich gebundene Freiberufler*innen.

Achten Sie auf:

  • Vollständige ISO-Zertifizierung des Gesamtunternehmens nach DIN EN ISO 9001 mit entsprechendem Qualitätsmanagementsystem.
  • Verzicht auf unkontrollierbare Unterlieferantenketten und willkürliche Auftragsvergabe über Job-Portale, stattdessen Übersetzungsproduktion „inhouse“ mit fest angestellten Muttersprachler*innen vor Ort in den Länderniederlassungen des Lieferanten oder mit gleichwertigen Freiberufler*innen.
  • Qualitätssicherung mit allgemeiner (z.B. für Terminologie- und Konsistenzprüfungen) oder speziell auf die Anforderungen des Kunden abgestimmter Prüfsoftware.
  • Optionale zusätzliche Qualitätssicherung zum Beispiel durch eine Lektoratsabteilung für Sonderthemen.
  • Weltweit beim Lieferanten definierte und gelebte einheitliche Prozess- und Qualitätsstandards.

2. Kaufen Sie Automatisierungstechnologie ein!

Eine effektive Kostenreduktion in der Übersetzungsproduktion ist nur bei flächendeckendem Einsatz automatisierter Übersetzungsprozesse möglich. Der Lieferant sollte über solche Technologie verfügen und die dazu erforderlichen IT-Spezialist*innen bereithalten.

Achten Sie auf:

  • Flächendeckenden Einsatz von automatisierter Übersetzung mit Translation-Memory-Technologie.
  • Dadurch nachweisbare Erfolge in der Reduzierung manuell zu übersetzender Textanteile bei langjähriger Zusammenarbeit. Ausschlaggebend für die Gesamtkosten eines Übersetzungsprojekts ist der Automatisierungsgrad und nicht der Wort-/Zeilenpreis.
  • Workflow-Automatisierung mit weitestgehendem Entfall manueller Prozessschritte.
  • Einsatz von KI u.a. durch maschinelle Übersetzung, idealerweise einhergehend mit einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 18587:2017 als Nachweis für eine transparente und nachhaltige Verwendung von MT-Technologien im Rahmen der Übersetzungsprozesse.
  • Hohe technologische Kompetenz und Verlässlichkeit des Lieferanten hinsichtlich der eingesetzten Software.

3. Kaufen Sie Erfahrung ein!

Wie bei jeder akademischen Dienstleistung ist die Erfahrung der beteiligten Mitarbeiter*innen bei der Übersetzung und im Produktionsprozess ein entscheidender Faktor.

Achten Sie auf:

  • Langjährige Präsenz des Lieferanten am Markt.
  • Eine Größe von mindestens 50 (besser 100) fest angestellten Mitarbeiter*innen beim Lieferanten, die es ermöglicht, Spezialistenteams für jeden Prozessschritt einzusetzen.
  • Kontinuität in der Belegschaft und im Management des Lieferanten (geringe Fluktuation).
  • Übersetzer*innen mit langjähriger Erfahrung im von Ihnen beauftragten Fachgebiet; gegebenenfalls durch Lebensläufe oder Arbeitsproben nachweisen lassen.
  • Langjährige Zusammenarbeit des Lieferanten mit Unternehmen, die vergleichbar hohe Anforderungen stellen und in Ihrer oder ähnlichen Branchen agieren.

4. Kaufen Sie Kapazität ein!

Große und international strukturierte Anbieter können problemlos und kurzfristig neue Kunden und große Aufträge bedienen une ermöglichen kurze Ramp-up-Phasen.

Achten Sie auf:

  • Einen großen Pool an qualifizierten fest angestellten und freiberuflichen Übersetzer*innen.
  • Ein international strukturiertes Netzwerk an Auslandsniederlassungen des Lieferanten in allen Ländern, für die Sie Übersetzungen beauftragen.
  • Zentrale Projektsteuerung (Single Point of Contact) und dezentrale Produktion in den Zielländern.

5. Kaufen Sie Sicherheit ein!

Oft werden Informationen in die Übersetzung gegeben, die einen hohen Schutzbedarf haben, wie zum Beispiel zu noch nicht auf dem Markt verfügbaren Produkten, zu firmeninternen Vorgängen oder der wirtschaftlichen Situation von Unternehmen. In all diesen Fällen muss der Übersetzungsdienstleister durch technische und prozessuale Maßnahmen sicherstellen, dass diese Informationen mit der höchstmöglichen Vertraulichkeit und Sicherheit bearbeitet werden. Weiterhin muss der Übersetzungsdienstleister gegen unvorhergesehene Betriebsunterbrechungen abgesichert sein, um die Kunden reibungslos bedienen zu können.

Achten Sie auf:

  • Zertifizierungen nach ISO 27001 oder nach TISAX, die gewährleisten, dass die unternehmensinternen Prozesse des Lieferanten hinsichtlich Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität konform zum definierten Standard für Informationssicherheit gelebt werden.
  • Bereitstellung eines sicheren Kundenportals oder anderer, abgesicherter Kanäle für die Datenübertragung
  • Regelmäßige Informationssicherheits-Schulungen und Awareness-Maßnahmen für die Mitarbeiter*innen

 

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Untertitel übersetzen – so geht’s!

Posted on: Februar 1st, 2023 by star_admin No Comments

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Mit Videos werden Informationen kompakt an bestimmte Zielgruppen auf eine persönliche Art und Weise weitergegeben. Einfach und schnell wird Content vermittelt, da sowohl der Hör- als auch der Sehsinn angesprochen werden.

Interessante und kurze Videos auf Websites wecken Interesse bei potenziellen Kundinnen und Kunden und erhöhen den Traffic. Über soziale Medien wie YouTube, Facebook usw. werden jeden Tag Millionen Videos angeschaut.

Auch Ihre Videos sollten Sie nicht nur in Deutsch, sondern in unterschiedlichen Sprachen für alle Zielgruppen und Märkte bereitstellen, um eine größere Reichweite zu erzielen.

Aber wie können Ihre Videos in kürzester Zeit in mehrere Sprachen übersetzt werden?

Drei wichtige Fragen, die Sie sich stellen müssen…

1. Untertitel oder Voice-Over?

Für manche Videos sind übersetzte Voice-Over, die als zusätzliche Tonspur über die Dialoge der Originalsprache gelegt werden, am besten geeignet.

Welches für Sie der richtige Weg ist, hängt davon ab, was Sie mit dem Video tun möchten:

Wer soll das Video sehen? Welche Zielkunden möchten Sie erreichen? Auf welcher Plattform werden Sie das Video veröffentlichen? Wie hoch ist Ihr Budget?

Voice-Over ist aufgrund der benötigten professionellen Sprecherinnen oder Sprecher sowie der Studionutzung meist deutlich teurer als eine Untertitelung. Auch der Produktionsprozess dauert meist länger. Dafür wirken vertonte Videos jedoch professioneller und „wertiger“, eignen sich also besser für „wichtige“ Kommunikation mit längerer Nutzungsdauer wie zum Beispiel ein Unternehmens-Imagevideo oder ein Video als Unterstützung für einen wichtigen Produkt-Launch. Videos, die z. B. Testimonials von Anwender*innen oder Informationen zu Firmen-Events bieten und zeitlich befristet sind, bieten sich eher für Untertitelung an.

2. Quelltextvorlage?

Die „Vorlage“ für die Übersetzung von Untertiteln ist der Ausgangstext. Idealerweise enthält dieser bereits Timecodes, zum Beispiel im SRT-Format. Über diese Timecodes wird der angezeigte Text mit der gesprochenen Sprache und den Bildern des Videos synchronisiert. Falls Ihnen der gesprochene Text weder als SRT-Datei noch als Skript in Form von Word oder Excel vorliegt, kann Ihr Sprachdienstleister häufig auch das Verschriftlichen, die so genannte Transkription, für Sie übernehmen.

Dabei wird der gesprochene Originaltext abgetippt und gegebenenfalls „geglättet“: Stottern, Versprecher, Füllwörter wie „äh“ und „also“ werden entfernt und bei sehr schnellen Sprechern der Ausgangstext ggfs. leicht gekürzt, damit nicht zu viel Text in zu kurzer Zeit gelesen werden muss. Zudem wird der transkribierte Text mittels Timecodes in einzelne logische Aufnahmesequenzen unterteilt und mit dem Video synchronisiert. Wichtig ist hier also, dass der Text anhand des Bewegtbilds erstellt wird, um möglichst harmonische Übergänge zu erzielen. Die resultierende SRT-Datei kann dann übersetzt werden.

3. Quelltext-Prüfung und In-country Review

Besonders bei sehr firmen- oder fachspezifischen Videos mit vielen Abkürzungen oder Eigennamen kann es sinnvoll sein, nach der Erstellung der Textvorlage/SRT-Datei eine Quelltext-Prüfung durch den Kunden vornehmen zu lassen. Dabei können z.B. die Schreibweise von Produkt- oder Gerätebezeichnungen angepasst oder nicht zu übersetzende Begriffe definiert werden, die in allen Zielsprachen beibehalten werden müssen. So wird das Quelldokument optimal vorbereitet und ein reibungsloser Übersetzungsprozess ermöglicht. Gleichermaßen kann es sinnvoll sein, vor der Veröffentlichung einen sogenannten In-country Review mit Mitarbeiter*innen des Kunden im jeweiligen Land durchzuführen. Hierbei werden die Übersetzung und der Ausgangstext beispielsweise auf einer Web-Plattform zur Verfügung gestellt, damit die reviewenden Personen sprachliche Anpassungen an ihren Zielmarkt vornehmen können. Das garantiert höchste Zufriedenheit und optimale Wirkung des Videos.

Untertitel brauchen unbedingt gute Übersetzungen!

Manche Sprachen benötigen mehr Zeit und somit auch mehr Platz als andere, um den gleichen Gedanken auszudrücken. Für ein Video dürfen die Übersetzungen aber nicht zu lang sein, weil sie dann nicht mehr korrespondieren. Das Ziel ist, dass der Audioinhalt immer zu den angezeigten Untertiteln passt. Daher kann es erforderlich sein, die Inhalte leicht zu kürzen – ohne dass an der Aussage etwas verändert wird.

STAR Deutschland bietet Transkription von Audio- und Videodateien, mehrsprachige Untertitelung und Post-Processing sowie Voiceover durch professionelle Sprecherinnen und Sprecher. Mit viel Fingerspitzengefühl gehen unsere professionellen Übersetzerinnen und Übersetzer dabei vor, denn Ihre „Message“ muss natürlich in allen Sprachen perfekt kommuniziert werden.

Unser Workflow – Einfach und effizient

 

 

Checkliste

Wir führen Sie Schritt für schritt durch die wichtigsten Fragestellungen in Bezug auf Untertitel und Voice-Over Projekte.

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Star Übersetzungen

Teuer, teurer, Japanisch?

Posted on: Oktober 15th, 2022 by star_admin No Comments

„Warum ist Japanisch im Vergleich zu anderen asiatischen Sprachen so kostspielig?“ – eine von Kunden, aber auch von Kolleg*innen anderer STAR-Dependancen in regelmäßigen Abständen gestellte Frage, die leider nicht mit nur einem Satz beantwortet werden kann.
Die folgenden Ausführungen sollen jedoch zumindest einen Versuch darstellen, dem Lesenden die Situation etwas näher zu bringen.

Soziokulturelle Unterschiede

Es ist nicht nur ein Klischee – Kundennähe und Servicegedanke werden in Japan trotz des auch hier steigenden Bewusstseins für Preis und Nachhaltigkeit weiterhin großgeschrieben, die Erwartungen und Ansprüche an Konsumgüter sind extrem hoch. Die meisten Japaner*innen sind gerne bereit für Qualität und Markennamen einen höheren Preis zu bezahlen, wenn sie den Erwartungen entsprechen und das Gesamtpaket stimmt

Und was für Konsumgüter gilt, trifft natürlich in gleicher Weise auf den Dienstleistungsbereich zu, womit wir beim Thema „Übersetzungen“ wären.

Wie aber äußert sich dieser (Extra-)Service in der Realität im Übersetzungsprozess?

Beispiel 1

Japanisch ist bekannt für seine zahlreichen Höflichkeitsformen – sowohl beim gesprochenen wie auch geschriebenen Wort. Dokumententyp, Medium, Zielgruppe etc. dürfen selbstverständlich auch in anderen Sprachen beim Übersetzen nicht vernachlässigt werden, im Japanischen sind die Nuancen aber zweifelsfrei feiner und Anpassungen entsprechend aufwändiger.

Um die Vielfalt etwas anschaulicher zu machen: es gibt grob untergliedert drei unterschiedliche Höflichkeitsformen: 尊敬語(ehrerbietig), 謙譲語(bescheiden), 丁寧語(höflich), die jedoch nochmals (je nach verwendetem Wort) in verschieden viele Untergruppen unterteilt werden. Nehmen wir als Beispiel einmal das Verb „denken“. Für dieses eine simple Wort gibt es genau 10(!) verschiedene Varianten, wie der untenstehenden Tabelle zu entnehmen ist. Es sind wohlgemerkt keine Synonyme, sondern es handelt sich um dasselbe Verb, und wie es je nach Situation verwendet wird.

Wenn man berücksichtigt, dass es zusätzlich noch Unterschiede bei den Ausdrucksformen zwischen den Geschlechtern gibt (zugegeben, nicht mehr ganz zeitgemäß), wird vielleicht etwas verständlicher, wieviel man beim Übersetzen „falsch“ machen kann. Wobei, wie die Anführungszeichen andeuten, es streng genommen kein Übersetzungsfehler, sondern in vielen Fällen eine Geschmacksfrage ist, die von der jeweiligen Person abhängt.

Beispiel 2

Ein Beispiel, das unmittelbar mit dem o.g. Punkt in Verbindung steht, betrifft die häufig in Marketing-Inhalten verwendeten Stilmittel der Ironie oder Ambiguität. Europäische Sprachen nutzen bei der Ansprache an ihre Kunden in der Werbung immer wieder gerne diese beiden Elemente, um z.B. neben dem Faktor Humor einen unausgesprochenen Seitenhieb in Richtung Konkurrenz auszuteilen.
Was auf westlichen Märkten sehr gut funktioniert, kann in Japan unmittelbar zu Problemen führen, da die besagten Stilmittel implizieren würden, dass der*die Endverbraucher*in „von oben herab“ angesprochen wird. Ergebnis: eine technisch gesehen korrekte Übersetzung ist trotzdem am Ende „falsch“.

Beispiel 3

(Nicht-)Verwendung von Fußnoten im Sinne von Disclaimern: was in der westlichen Marketing- und Verkaufsliteratur gang und gäbe ist, um z.B. optionales Equipment auf dem verwendeten Bildmaterial oder eingeschränkte Verfügbarkeiten zu deklarieren, wird in Japan nur in Ausnahmefällen verwendet. Grund: japanische Kund*innen erwarten schlicht und einfach einen perfekt lokalisierten Inhalt.

Beispiel 4

Punkt 3 hat häufig zur Folge, dass Übersetzungen beim Kundenreview nicht nur auf Korrektheit geprüft, sondern umfassenden marktspezifischen Anpassungen unterworfen werden.
Logische Folge: zahlreiche „Korrekturen“, die von Nicht-Japaner*innen häufig mit „fehlerhaften“ Übersetzungen gleichgesetzt bzw. verwechselt werden.

Die erwähnten Beispiele spiegeln selbstverständlich nur einen Teil des Gesamtbildes wider, und sie sollen lediglich die Schwierigkeiten beim Übersetzungsprozess ins Japanische ein wenig veranschaulichen.

Unzweifelhaft dürfte aber die Tatsache sein, dass für Übersetzungen ins Japanische der Kontext (an wen ist das Dokument gerichtet, wie wird es publiziert etc.) und Rahmeninformationen (z.B. jap. Spezifikationen etc.) unerlässlich sind.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Ein weit verbreiteter Irrtum, der immer wieder durch die westlichen Medien schwirrt, lautet: „In Japan kosten Äpfel und Melonen hundert Euro das Stück, und auch sonst ist alles unerschwinglich.“
Komplett falsch ist die Aussage in der Tat nicht, und es gibt tatsächlich die viel zitierten Äpfel in dieser Preiskategorie und sogar Leute, die diese konsumieren (da wären wir wieder bei den soziokulturellen Unterschieden – der Apfel als Statussymbol), aber – keine Sorge – es gibt auch Äpfel für einen Euro!
Dennoch: gerade im Vergleich zu den meisten anderen asiatischen Nachbarn ist das Preis- und Gehaltsgefüge in Japan verhältnismäßig hoch und das BIP pro Kopf entsprechend höher als in Europa.

Wie das Obst-Beispiel zeigt, kann nicht pauschalisiert werden, es besteht jedoch eine Grundtendenz. Eine Festlegung von Einheitspreisen (oder der Versuch der Vereinheitlichung) für unterschiedliche Sprachen entspricht demnach nicht der Realität. Ein Handwerker in Berlin würde, arbeitete er ausschließlich für den in Prag üblichen Stundenlohn, vermutlich seine Lebenshaltungskosten langfristig nicht decken können. Für Tokyo und z.B. Bangkok gilt mit Einschränkung dasselbe.

Dieser Umstand ist selbstverständlich allseits bekannt und keine große Neuigkeit – er wird aber beim Thema Übersetzung teilweise unzureichend berücksichtigt.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Angebot und Nachfrage in puncto Ressourcen. Japanisch ist nicht nur geographisch, sondern auch sprachlich in gewisser Form isoliert, da es keiner anderen Sprachfamilie exakt zugeordnet werden kann. Die Zugehörigkeit zu einer zahlenmäßig starken Sprachfamilie, wie z.B. Deutsch (westgermanische / indogermanische Familie) erhöht im Prinzip auch die Zahl der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Je mehr Übersetzer, desto geringere Kosten.

DTP (Desktop Publishing) – Japanischer Satz

Im Prinzip scheint es ganz einfach zu sein: die vom Kunden gewünschte Schrift auswählen, Text einsetzen, fertig.
Kann also nicht so schwer sein, oder etwa doch?
Beim genaueren Hinschauen wird schnell deutlich, dass im Japanischen ein schlichtes Copy&Paste nicht ganz ausreicht und sprachspezifische Fachkenntnisse unabdingbar sind.

Bei Satzarbeiten auf Japanisch gilt es verschiedene Schriftsysteme miteinanderabzustimmen: chinesische Schriftzeichen (Kanji 漢字), japanische Silbenschriftzeichen (Hiragana ひらがな und Katakana カタカナ), lateinisches Alphabet, chinesische sowie indisch-arabische Ziffern.

Damit nicht genug, Japanisch kann man waagerecht und senkrecht schreiben.

All diese typographischen Elemente in Einklang zu bringen und aus dem „Chaos“ ein einheitliches Bild zu formen kann mitunter recht zeitaufwendig sein (auch wenn sich für den Laien auf Anhieb Chinesisch und Japanisch nicht großartig voneinander unterscheiden – eine Vielzahl an Schriftsystemen, wie sie Japanisch aufweist, wirkt sich letztlich als Multiplikator beim Arbeitsaufwand aus).

*Bsp. japanische Zeitschriften. Die meisten Zeitschriften in Japan werden von rechts nach links geblättert, selbst wenn die Mehrheit der Texte waagerecht gesetzt ist.

InDesign: Japanische Sonderfunktionen

Alle InDesign-Versionen, egal für welche Sprache, sind natürlich untereinander kompatibel. Europäische Versionen können demnach auch eine japanische InDesign-Datei öffnen und umgekehrt.
Die InDesign-Version für europäische Sprachen verfügt jedoch nicht über die typografischen Funktionen oder die Layout- und Rahmenraster zur Bearbeitung japanischer Texte.
Beim Blick auf „Absatzpalette“ und „Zeichenpalette“ wird dieses, sofern Sie mit der Software vertraut sind, auf Anhieb deutlich.

Weitere Details zu den Themen „Kinsoku-Shori“, „Mojikumi“ etc. finden Sie unter:https://helpx.adobe.com/de/indesign/using/composing-cjk-characters.html bzw. https://helpx.adobe.com/de/illustrator/using/formatting-asian-characters.html

Japanische Texte flattern nicht

In den meisten geschriebenen Sprachen der Welt werden Wörter voneinander getrennt. Die Zeilen werden bei Wortfugen umgebrochen. Die Zeilenlänge variiert ständig, weil die Wörter unterschiedlich lang sind. So entsteht der Eindruck, dass die Texte flattern. Aber Japanisch wird ohne Leerzeichen geschrieben und abgesehen von wenigen Ausnahmen – die jedoch unbedingt eingehalten werden müssen – kann ein Zeilenumbruch mitten im Wort nach jedem Schriftzeichen erfolgen.

Deswegen gibt es in der Regel im Japanischen keinen Flattersatz, wie er in westlichen Texten verbreitet ist. Für japanische Texte wird in den allermeisten Fällen Blocksatz verwendet.
Wo jedoch kein Blocksatz erwünscht ist, z.B. bei diversen Überschriften, Teasern oder Bildunterschriften, werden Texte in Form von Flattersatz gesetzt, wobei sich die Zeilenumbrüche nicht nach dem verfügbaren Platz, sondern immer nach inhaltlichen Erwägungen richten. Sie sollten den Text also besser lesen können beim DTP.

Japanische Schriftarten (Fonts)

Die Schriftarten, die bei in Deutschland erstellten Broschüren, Anleitungen oder Flyern zum Einsatz kommen, decken häufig asiatische Schriftsysteme wie Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch nicht ab.
Es fehlen schlicht die Zeichen (Glyphen) für die Darstellung, denn mit bis zu 50.000 Glyphen, die zu den 26 lateinischen Buchstaben hinzukommen, sind solche global fonts oder world fonts extrem aufwändig in der Herstellung. Somit können die in den Ausgangsdokumenten verwendeten Schriften oft nicht für das Layouting der japanischen Übersetzung verwendet werden.

Die „lateinischen“ Schriften müssen daher ersetzt oder mit japanischen Schriften kombiniert werden – ein zusätzlicher und teilweise sehr aufwändiger Arbeitsschritt. Dabei ist mit Bedacht vorzugehen, um die optische Gestaltung und Anmutung des Originals beizubehalten, denn – selbst, wenn es für das ungeübte Auge nicht so erscheint – auch japanische Schriften weisen eine große Bandbreite an „Charakteren“ auf.

Von klassischen, serifenähnlichen Schriften mit ausgeprägt traditioneller Anmutung bis hin zu „serifenlosen“ klaren und modernen Fonts ist alles verfügbar.

Sehr gerne beraten wir Sie bei der Auswahl von japanischen oder asiatischen Fonts, die optimal zu Ihrem Corporate Design passen.

Variationen verschiedener japanischer Schriftarten

Falls Sie detailliertere Informationen benötigen und Fragen zum Thema Japanisch und allem was damit zusammenhängt, haben – wir stehen Ihnen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

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